Wissenschaftsminister begrüßt angekündigte Beibehaltung der Finanzierung für Sorbenstiftung

Der Sächsiche Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Hans Joachim Meyer, begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung, die Finanzierung der Stiftung für das Sorbische Volk auf dem Niveau von 1998 beizubehalten. Am Mittwochabend hatte ein Vertreter der Bundesregierung die Absicht bestätigt, die bereits beschlossene Kürzung der Mittel zurückzunehmen.

“Dies entspricht der Forderung der Landesregierungen in Sachsen und Brandenburg, wie wir sie bereits bei der Unterzeichnung des Finanzierungsabkommens mit dem Bund formuliert hatten”, erklärt der Minister. Damit leiste der Bund “seinen angemessenen Part mit den Ländern”, die sich anlässlich der Gründung der Stiftung für das Sorbische Volk am 28. August 1998 verpflichtet hatten, den Länderanteil in gleicher Höhe weiterhin zu gewährleisten. Wenn die Stiftung ihrer Aufgabe, die Identität des sorbischen Volkes, seine Sprache, Kultur und Kunst zu bewahren und zu fördern, gerecht werden wolle, sei “jede Mark willkommen”. Die Finanzierung, in die sich der Bund und die Länder teilen – Sachsen stellt jährlich 10,7 Mio DM zur Verfügung, Brandenburg 5,3 Mio DM und der Bund bisher 16 Mio DM -, müsse für ein Volk, das _als nationale Minderheit eine Bereicherung für die Bundesrepublik Deutschland bedeutet, auch gemeinsam getragen” werden.


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