Tillich würdigt die Bedeutung von Bombardier für den Wirtschaftsstandort Ostsachsen

Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat heute die große Bedeutung von Bombardier für den Wirtschaftsstandort Ostsachsen gewürdigt. Am Rande der Inbetriebnahme einer neuen Fertigungshalle des Unternehmens erklärte er: „Die wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre haben wir zu einem erheblichen Teil den Unternehmen zu verdanken, die sich seit 1990 engagieren. Hier im östlichen Sachsen ist das in ganz besonderer Weise Bombardier, der größte Arbeitgeber in Görlitz und Umgebung.“

In Görlitz werden im Rahmen zweier aktueller Großaufträge neun Züge und 74 Wagenkästen für die Metro der indischen Hauptstadt Delhi sowie 800 Doppelstockwagen für die Deutsche Bahn hergestellt. Aufgrund von Bombardiers Stellung als größtem regionalem Arbeitgeber, der die wirtschaftliche Zukunft und die Perspektiven der Menschen in Ostsachsen maßgeblich präge, sei das in einer Zeit vieler schlechter Nachrichten eine hoch erfreuliche Botschaft für diese Region, sagte Tillich.

Die neue Fertigungshalle, in der vor allem Fahrzeuge für den skandinavischen Raum und Metros aus rostfreiem Stahl hergestellt werden, wurde durch die große Nachfrage nach Schienenverkehrstechnik aus dem Görlitzer Werk notwendig. Dies ist seit 1997 Bestandteil des Marktführers für Schienenverkehrstechnik Bombardier Transportation.
Angesichts der derzeitigen Weltwirtschaftskrise blickt der Ministerpräsident dennoch optimistisch in die Zukunft: „Mit der Inbetriebnahme der neuen Fertigungshalle zeigt Bombardier, dass der Betrieb in Görlitz weiter wächst: Und das ist ein gutes Signal für die ganze Region. Wir erleben im Moment eine der schwersten Rezessionen seit Jahrzehnten. Die Zahl der Beschäftigten in der Bahnindustrie ist trotzdem stabil. Kurzarbeit kommt so gut wie nicht vor. Auch Bombardier in Görlitz stellt weiter ein. Das zeigt: Was wir seit 1990 aufgebaut haben, werden wir absichern. Dank innovativer Technologien und fähiger Mitarbeiter werden Unternehmen wie Bombardier auch durch das schwierige Jahr 2009 kommen.“ Vertrauensbildend nannte Tillich zudem die Investitionen der Bundesländer und der Deutschen Bahn AG in den Regionalverkehr, die bundesweiten Projekte auf dem Gebiet sowie das Konjunkturpaket II, durch das auch die Infrastruktur gefördert wird.
Quelle: PM der Sächsischen Staatskanzlei


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