Tillich: “Wir fühlen uns Ihnen sehr nah”

Dresden. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat soeben US-Präsident Barack Obama im Dresdner Residenzschloss getroffen. In der Schatzkammer August des Starken im über 800 Jahre alten Residenzschloss überreichte der Ministerpräsident dem Staatsgast aus den Vereinigten Staaten Manschettenknöpfe mit den gekreuzten Schwertern der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meißen. Das Geschenk ist ein Unikat aus der 2010 erscheinenden Schmuckkollektion der Meißner Porzellan-Manufaktur und ein Stück feinster sächsischer Handwerkskunst. Die gekreuzten Schwerter gelten als eines der ersten Markenlabel der Welt und stehen seit rund 300 Jahren für edelste Porzellankunst, die in der Zeit August des Starken in Sachsen als „weißes Gold“ erfunden wurde.

Bei seinem Gespräch mit Barack Obama bat Ministerpräsident Tillich den US-Präsidenten, seinen Besuch in der Frauenkirche als Mahnung für Frieden und die Versöhnung der Völker in die Welt zu tragen. Wörtlich sagte der Ministerpräsident: „Die alten, dunklen Steine im Mauerwerk der Frauenkirche sind Narben, die unsere Völker für immer an die Schrecken des Zweiten Weltkrieges erinnern werden. Wir Sachsen sind stolz auf den Wiederaufbau der Frauenkirche und unseres Landes nach der Friedlichen Revolution von 1989. Wir fühlen uns Ihnen sehr nah.”
Quelle: Pressemitteilung der Sächsischen Staatskanzlei


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