Tillich: Handwerk ist Ausbildungsschmiede der sächsischen Wirtschaft

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Stanislaw Tillich

Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat sich heute mit Vertretern der Handwerkskammer Dresden zu einem Wirtschaftsgespräch getroffen. Tillich betonte, dass das Handwerk eine tragende Rolle der sächsischen Wirtschaft ist. „Das Handwerk wird seiner Verantwortung in der Ausbildung junger Fachkräfte in ganz besonderer Weise gerecht. Viele Jugendliche erhalten durch den Einsatz sächsischer Handwerksbetriebe nicht nur einen Ausbildungsplatz, sondern meist auch eine dauerhafte berufliche Perspektive in der Region. Das Handwerk hat mit Weitsicht erkannt, dass eine wachstumsorientierte Wirtschaft wie in Sachsen auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen ist und es für jeden Betrieb wichtig ist, sich den eigenen Nachwuchs selbst und passgenau auszubilden.“

Mit 13,9 Betrieben pro 1000 Einwohnern liegt die Betriebsdichte im Handwerk des Freistaates weiterhin deutlich über dem bundesdeutschen Mittel von 11,6 Betrieben pro 1000 Einwohnern. In Sachsen ist insgesamt ein Drittel aller Handwerksbetriebe der ostdeutschen Bundesländer (ohne Berlin) ansässig. Etwa 30 Prozent aller Auszubildenden werden im Handwerk beschäftigt. Damit ist die Ausbildungsquote im Handwerk ca. dreimal so hoch wie in der übrigen Wirtschaft. Tillich: „Auch in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise ist das Handwerk ein Fels in der Brandung und wird seiner sozialen Verantwortung für den Fachkräftenachwuchs gerecht. Im Juni 2009 ist die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze gegenüber dem Vorjahresmonat sogar noch von 1881 Ausbildungsplätzen um 7,4 Prozent auf 2020 gestiegen. In Zeiten wie diesen gebührt dem Handwerk dafür höchste Anerkennung.“

Tillich verwies darauf, dass die Staatsregierung das Handwerk mit einer Vielzahl von Maßnahmen in der Rezession unterstütze.

Quelle: Pressemitteilung der Sächsischen Staatskanzlei


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