Tillich: Dresdner Schloss wird Schritt für Schritt zur „Residenz der Kunst und Wissenschaft“

Stanislaw Tillich

Stanislaw Tillich

Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat sich heute bei einem Rundgang durch das Dresdner Residenzschloss über den Stand der Restaurationsarbeiten informiert. Tillich: „Das Schloss wird Schritt für Schritt zur Heimstatt unserer großartigen Kunstsammlung. Es entsteht eine wirkliche ‚Residenz der Kunst und Wissenschaft’. Ich freue mich, dass Besucher schon heute die Fortschritte und die Qualität dieser für Sachsen so wichtigen Baumaßnahme sehen können. Schon Ende des Monats wird das Schloss mit der Fürstengalerie ein neues Glanzstück erhalten und ab Ende Februar 2010 mit der ‚Türckischen Cammer’ eine weitere, in dieser Form weltweit einzigartige Attraktion besitzen.“

Weitere geplante Baumaßnahmen sind die Rekonstruktion der Englischen Treppe im Zustand des 19. Jahrhunderts und der Ausbau des Kleinen Ballsaals, des Audienzzimmers sowie des Porzellanzimmers. Bis 2013 soll das Schlossmuseum im wesentlichen vollendet werden. „Die großen Fortschritte bei der Rekonstruktion des Residenzschlosses sind unübersehbar. Schon jetzt ahnt der Besucher, welches Erlebnis ihn erwartet, wenn die nächsten aufregenden Räume des Schlosses für die Öffentlichkeit geöffnet werden. Der Wiederaufbau des Residenzschlosses ist nicht nur vielen Dresdnern und mir auch ganz persönlich eine Herzensangelegenheit. Das Schloss ist Symbol sächsischer Identität, Kultur und Geschichte“, sagte der Ministerpräsident.

Dresdener Residenzschloss

Dresdener Residenzschloss

Bis 2013 soll der Wiederaufbau des Dresdner Residenzschlosses abgeschlossen sein. Die Baukosten, die der Freistaat Sachsen trägt, werden sich dann auf 337 Millionen Euro belaufen. Bis Ende 2008 hat der Freistaat bereits 231,1 Millionen Euro in das Dresdner Schloss investiert. Wichtige Bauphasen sind bereits abgeschlossen und mit dem Neuen Grünen Gewölbe, dem Kupferstichkabinett, der Kunstbibliothek und dem Historischen Grünen Gewölbe als Ausstellungsflächen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden für den Besucherverkehr geöffnet.

Das Dresdner Schloss war seit 1485 ständige Residenz sächsischer Kurfürsten und Könige und damit historischer Ausgangspunkt und kulturelles Zentrum der Stadt.
Quelle: Pressemitteilung der Sächsische Staatskanzlei


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    #1 Kommentar vom 17. September 2011

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