Tillich: „Bundeswehr übernimmt im Einsatz für den Frieden in der Welt große Verantwortung für unser Land“

Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat heute anlässlich eines Beförderungsappells für Offizieranwärterinnen und Offizieranwärter die große Verantwortung der Bundeswehr gewürdigt. „Ich danke unseren Soldatinnen und Soldaten besonders dafür, dass sie mit ihrem Dienst dazu beitragen, dass in anderen Regionen der Welt Menschen konfliktfrei zusammenleben können und eine Zivilgesellschaft entstehen kann. Die Aufgaben der Bundeswehr reichen heutzutage weit über die Landesverteidigung im engeren Sinne hinaus. Friedensschaffende und friedenssichernde Einsätze im Ausland und die Unterstützung der Bündnispartner gehören heute ebenso zu ihrem Auftrag wie der Kampf gegen den internationalen Terrorismus“, sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich beim heutigen Beförderungsappell für rund 600 Offizieranwärterinnen und Offizieranwärter des 78. Offizieranwärterjahrganges der Offizierschule des Heeres auf dem Theaterplatz in Dresden.

„Soldaten der Bundeswehr sind heute an zehn Einsätzen in aller Welt beteiligt. Zum Beispiel auf dem Balkan und in Afghanistan, bei Marineeinsätzen im Mittelmeer und am Horn von Afrika oder bei der UN-Mission in Süd-Sudan. Mit ihrer Verlässlichkeit, Einsatzbereitschaft und Führungsstärke hat die Bundeswehr sich dabei internationale Anerkennung erworben“, so Tillich.
Sie übernehme damit ein großes Stück Verantwortung für den Frieden in der Welt und wisse dabei Politik und Bevölkerung an ihrer Seite, ergänzte der Ministerpräsident.

„Die heute zum Beförderungsappell angetretenen Offizieranwärter haben sich keinen leichten Beruf ausgesucht. Die aktuelle und erschütternde Nachricht von drei Gefallenen in Afghanistan macht das einmal mehr deutlich. Es ist daher sehr wichtig, dass die Offizierschule des Heeres unsere Soldaten intensiv auf ihre schwierigen und gefährlichen Einsätze vorbereitet. Am Ende ihrer Ausbildung in Dresden werden sie das notwendige Rüstzeug für ihren Dienst haben“, sagte Tillich und wünschte den Soldaten Kraft, Gesundheit und Gottes Segen für ihre weitere Arbeit.
Quelle: Pressemitteilung der Sächsischen Staatskanzlei


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