Tillich: Ausbau der B 169 unerlässlich für Wirtschaft und Anwohner in der Region Riesa

Stanislaw Tillich

Stanislaw Tillich

Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat heute zusammen mit den Bundesministern Thomas de Maizière und Wolfgang Tiefensee den ersten Spatenstich zum Ausbau der B 169, zweiter Bauabschnitt, gesetzt. Damit beginnen die Arbeiten am zweiten Abschnitt der Verlegung der Bundesstraße 169, den Tillich vor Ort als „unbedingt notwendig“ bezeichnete. Er sagte: „Damit werden wir eine der modernsten Bundesstraßen schaffen, die wir im Freistaat haben. Wir wollen die Reisezeiten auf der B 169 verkürzen und die Regionen um Riesa leistungsfähig an die Autobahn A 14 anbinden. Damit stärken wir die Unternehmen vor Ort und entlasten Anwohner und Kraftfahrer gleichermaßen.“ Das 4,97 Kilometer lange Teilstück zwischen Seehausen, B 6, und Riesa, Rostocker Straße wird mit einer Fahrbahnbreite von 2 x 7,50 Meter vierstreifig ausgebaut. Dazu gehört auch die Errichtung von fünf Brücken. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 22 Millionen Euro. Mit knapp 20,5 Millionen Euro trägt der Bund den Großteil der Kosten, die restlichen Kosten von etwas mehr als 1,5 Millionen Euro verteilen sich auf den Landkreis Meißen und die DB Netz AG. Für die Anwohner der Bundesstraße bedeutet der Ausbau eine erhebliche Aufwertung der Lebensqualität, denn Lärm- und Immissionsbelastungen sinken in erheblichem Umfang. Kraftfahrern bleiben nach dem Ausbau die kurvenreichen Ortsdurchfahrten erspart.

Tillich sagte: „Die B 169 ist für die Wirtschaft in der Stadt und der Region um Riesa von lebenswichtiger Bedeutung. Die Riesaer Wirtschaft benötigt die leistungsfähige Verbindung zur Autobahn.“ Mit Blick auf die Zukunft ergänzte der Ministerpräsident: „Lkw-Kolonnen in den Ortslagen gehören schon bald der Vergangenheit an. Auch die Finanzierung des dritten Abschnittes ist bereits jetzt garantiert. Mit dem Bau, der im kommenden Jahr beginnen soll, verbessern wir die Infrastruktur der Region nachhaltig. Ich werde mich auch weiterhin beim Bund dafür einsetzen, beim Aus- und Neubau des Fernstraßennetzes in Sachsen nicht nachzulassen. Denn die Straßen verbinden die Regionen Sachsens. Sie sind das Netz, das unseren Aufschwung trägt.“

Der Regierungschef lobte zugleich das Engagement zahlreicher Verbände und Einzelpersonen, „denn der unermüdliche Einsatz der Bürger der Region beim Bundesverkehrsminister in Berlin hat maßgeblichen Anteil daran, dass der Bau heute beginnen kann.“ Neben den eigentlichen Bauarbeiten wird die Verlegung der B 169 durch umfangreiche Baum- und Strauchpflanzungen, den Rückbau von Straßenflächen und die Entsiegelung betonierter Flächen begleitet, um die Eingriffe in den Naturhaushalt so gering wie möglich zu halten.

Die geplante Verkehrsfreigabe soll Ende 2011 erfolgen.

Quelle: Pressemitteilung der Sächs. Staatskanzlei


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