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Die Lange Nacht der Museen in Bautzen

Lange Nacht der Museen in Bautzen

Türmerin Frau Peter erklärt die Besonderheiten vom schiefen Reichenturm. © pixilla.de

Bereits zur Tradition im Bautzener Kulturkalender ist die „Lange Nacht der Museen“ geworden. Am Sonnabend, dem 15. Mai 2010, öffnen zehn Museen und kulturelle Einrichtungen der Stadt Bautzen bereits zum 7. Mal zwischen 18 und 24 Uhr ihre Türen und präsentieren ein an Höhepunkten reiches Programm. Seit 2004 findet das Kulturerlebnis zu nächtlicher Stunde bereits statt. Nachdem 2009 der besondere Fokus auf der Wiedereröffnung des Museums Bautzen lag, werden im Jahr 2010 nun wieder zehn Einrichtungen ihre Häuser und deren Geschichte, ihre Arbeit und ihre aktuellen Projekte, ihre dauerhaften wie aktuellen Ausstellungen präsentieren. Gemeinsam wollen sie mit Literatur, Kunst, Theater, Geschichte, Musik und Tanz eine unterhaltsame, erlebnisreiche und schöne Mainacht gestalten.

Wer sich zu einem Spaziergang durch Bautzen aufmacht, den erwarten unter anderem Lesungen mit Tatjana Meissner, Thomas Rosenlöcher und, als Highlight des Abends, die Konzertlesung von Stephan Krawczyk. Traditionell können wieder die Stufen hinauf auf die Aussichtsplattformen von Reichenturm und Alter Wasserkunst genommen werden, um einen seltenen Blick auf das abendliche Bautzen zu genießen. Am Mühltor weiß der Torwächter von alten Zeiten zu berichten und die Sandstein-Figuren des Rietschelgiebels werden gleich mit zwei Aufführungen ins Scheinwerferlicht geholt. Besondere Aktionen erwarten die Jüngsten. Sie können am frühen Abend nicht nur Räubergeschichten hören, sondern auch auf Schatzsuche gehen oder knifflige Rätsel lösen. Keine Sekunde zu verpassen, das wird schwierig, denn der Abend hat noch Vieles zu bieten. Mit spannenden Inszenierungen, interessanten Vorträgen und Gesprächen sowie Führungen durch die Ausstellungen möchten die Einrichtungen ihren Besuchern ein nicht alltägliches Kulturerlebnis bereiten. Und damit zwischendurch nicht die Puste ausgeht, kann bei kulinarischen Spezialitäten und Live-Musik ausgeruht und Kraft für den weiteren Weg getankt werden.

Für die Besucher gibt es einen Flyer auf dem alle beteiligten Museen und Einrichtungen sowie deren Programm vorgestellt werden. Ein Übersichtsplan kennzeichnet deren Standorte in der Stadt. Der einmalige Erwerb einer Eintrittskarte ermöglicht den Besuch aller Veranstaltungsorte an diesem Abend. Ab sofort können die Eintrittskarten in allen teilnehmenden Einrichtungen (ausgenommen die Gedenkstätte Bautzen) sowie in der Tourist-Information Bautzen-Budyšin erworben werden.

Preise (Erw./ Erm.): Vorverkauf (4 €/2 €), Abendkasse (6 €/3 €), ab 22.00 Uhr (3 €/1,50 €)

QUELLE: Pressemitteilung der Stadt Bautzen

Alle Fotos von der Langen Nacht der Museen von Jörg:
Fotos von der Langen Nacht der Museen in Bautzen

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Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen

Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen

Logo des Volkstheater Bautzen

Das Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen – Němsko-Serbske Ludowe Dźiwadło ist Deutschlands einziges professionelle bikulturelle Theater. Aufführung werden in deutscher, obersorbischer oder niedersorbischer Sprache gezeigt. Bei sorbischen Inszenierungen wird eine Simultanübersetzung via Kopfhörer verfügbar. Seit 2003 ist ein zweiter Theaterbau auf der Ortenburg in Benutzung. Dort findet u.a. das Puppentheater statt.

In folge klammer öffentlicher Kassen wurden dem Theater immer wieder Fusionen mit anderen Theatern nahegelegt. Aufgrund der Einzigartigkeit war dies jedoch nie eine wirkliche Option.

1796 wurde in der Stadtbefestigung gehörenden Schützenbastei am Lauengraben das Theater eingeweit. 1963 kam es zum Zusammenschluss mit dem 15 Jahre vorher gegründeten Sorbischen Volkstheater. Fünf Jahre Später wurden das Theater am Lauengraben abgrissen und bekam 1975 seine neue Heimat in der Seminarstraße.

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Bautzener Eierschieben 2010

Bereits zum zehnten Mal lädt der Eierjokel 2010 zu einem der größten Volks- und Kinderfeste der Oberlausitz ein. Zum Bautzener Eierschieben werden am Ostersonntag, dem 4. April, wieder mehr als 10.000 Besucher in der Osterstadt Bautzen erwartet. Das Eierschieben wird bei seiner zehnten Auflage mehr denn je im Zeichen der Jüngsten stehen, sagte Vereinsvorsitzende Maria Löcken-Hierl bei dem Pressegespräch am Dienstag. Unterstützt wird der Tourismusverein dabei durch den Bautzener Jugendclub „Max” in Gesundbrunnen mit einem kunterbunten Mitmach-Programm für die Mädchen und Jungen.

„Wir bereiten mit unseren Jugendlichen eine Vielzahl an Spielen vor. Wir freuen uns auf die Kinder”, sagt Jugendclubleiterin Hannelore Jokuff. Im Gepäck haben die ehrenamtlichen Helfer unter anderem ein großes Märchenzelt, ein Memory zu sorbischen Bräuchen, eine Sinneswand, eine Bastelstrecke, Koordinationsspiele, ein riesiges Mensch-ärgere-Dich-nicht-Spiel und vieles mehr.
Die Kinderspiele starten mit dem Beginn des Marktes um 10 Uhr. Offiziell wird die Veranstaltung um 11.30 Uhr durch den Oberbürgermeister der Stadt Bautzen, Christian Schramm, und durch die Bundestagsabgeordnete Maria Michalk eröffnet. Im Anschluss gestalten das Sorbischen National-Ensemble (SNE) und das Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen ein 60-minütiges Programm. Zu erleben ist der Chor des SNE mit Liedern aus seinem Repertoire.

Im zweiten Teil entführen die Sagengestalten Wassermann und Tausendschön in die Stadtgeschichte. Die „Bautzen Ballade„ von Michael Lorenz vermittelt unterhaltsam und in gereimter Form alles Wissenswerte über Bautzen- Budysin: vom Simultandom St. Petri bis zu den zweifachen Echo-Gewinnern Silbermond, die ebenfalls aus der Spreestadt stammen.

Um 12.30 Uhr gibt der Eierjokel für das Eierschieben auf dem Protschenberg wieder die Wiese frei. Angeboten werden die Bälle vor Ort für 50 Cent pro Stück. Diese können dann wieder gegen Geschenke eingetauscht werden.

Bis 16 Uhr lädt zudem ein Ostermarkt zum Verweilen ein. An 30 Ständen können die Besucher dabei Leckereien aus der Region genießen und Oberlausitzer Handwerkskunst bewundern. Keramik, Korbwaren, sorbische Ostereier, Gestecke, Tee, Kräuter und Pflanzen zählen ebenso zum Angebot wie Wurst und Fleisch aus dem Rauch und Brot aus dem Holzofen.

Für die Jüngsten fährt wieder eine Mini-Eisenbahn, außerdem gibt es einen Stand mit Kinderbüchern. „Es ist uns gelungen, für groß und klein Händler und Handwerker aus der gesamten Oberlausitz für den Ostermarkt zu gewinnen. Damit können wir den Besuchern erneut ein attraktives Angebot unterbreiten”, sagt Maria Löcken-Hierl, die Vorsitzende des Tourismusvereins.
Quelle: http://www.tv-bautzen.de/presse/index.html#055b7b9d3011fc601

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15. Bautzner Theatersommer 2010

Unter dem Titel “Pension Schöller” werden am 29.7. 2010 die 15. Bautzener Theatersommerveranstaltungen eingeläutet. Die Regie übernimmt dieses Jahr Lutz Hillmann.

Nach zwanzig Jahren steht „Pension Schöller” mal wieder auf dem Spielplan des Bautzener Theaters und diesmal wird der Schwank der Schwänke als Freiluftspektakel beim 15. Bautzener Theatersommer auf der Ortenburg für Heiterkeit sorgen.
Der Provinzler Philipp Klapproth will sich in der Hauptstadt mal so richtig amüsieren – am liebsten in einer psychiatrischen Privatranstalt. Damit will er dann vor seinen Stammtischfreunden angeben! Sein Neffe Alfred kennt zwar keine solche Anstalt, aber er braucht das Wohlwollen und vor allem das Geld seines Onkels und weiß sich daher zu helfen: Er nimmt das Land-Ei Klapproth mit zu einer Soirée in die grundsolide Familienpension Schöller, lässt ihn aber in dem Glauben, er befände sich in einer Nervenheilanstalt. Onkel Klapproth unterhält sich prächtig mit den vermeintlichen Irren, den zugegeben leicht skurrilen Bewohnern der Pension: dem poltrigen Großwildjäger, der aufdringlichen Romanschriftstellerin, dem jähzornigen Militär, dem sprachgestörten Schauspielschüler. Auch der musikliebende Direktor Schöller scheint nicht ganz ohne. Klapproth fährt jedenfalls vergnügt nach Hause. Doch dort muss er allerdings bald feststellen, dass die vermeintlichen Irren keineswegs sicher verwahrt sind , denn plötzlich bekommen er und seine ihm den Haushalt führende Schwester jede Menge Besuch aus Berlin.
Seit über einem Jahrhundert hat “Pension Schöller” einen Stammplatz auf den deutschen Bühnen. Situations- und Verwechslungskomik sind aber nur eine Stärke dieses Stückes, das die beiden Mainzer Karnevalisten Wilhelm Jacoby und Carl Laufs gemeinsam ersannen. Der Kern des Lustspiels liegt in der Erkenntnis, dass die Grenze zwischen Normalität und Wahnsinn letztlich nur eine Frage der Perspektive ist. [Quelle: theater-bautzen.de]

Weiter detailliertere Informationen folgen sobald sie bekannt werden.

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Modern aus Tradition – Finissage der Ausstellung


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Modern aus Tradition – Finissage der Ausstellung
Samstag 05. September 2009, 17 Uhr, Sorbisches Museum, Ortenburg Bautzen

mit Lesung aus “Shutka Shukar. Zu Gast bei Roma, Ashkali und Ägyptern”
Es lesen Mitglieder des Forum Tsiganologische Forschung in Leipzig.

Shutka (Shuto Orizari) ist ein Vorort der makedonischen Hauptstadt Skopje, die 1963 von einem furchtbaren Erdbeben heimgesucht wurde. Hier wohnen mehr Roma und andere Zigeuner zusammen als in irgendeiner anderen Stadt Europas. Sie pflegen eine Fest-, Streit- und Kontrastkultur, die sich schwer auf ein gängiges Muster vereinfachen lässt und die übliche Antidiskriminierungsperspektive ebenso überfordert wie die Suche nach Zigeunerromantik.
Im Sommer 2007 konnte eine Gruppe Studierender vom Forum Tsiganologische Forschung der Universität Leipzig dort zu Gast sein. Sie haben ihre Eindrücke zu diesem Lesebuch zusammengefasst. Es schildert interkulturelle Missverständnisse, ernst gemeinte Anpassungsversuche, die Unmöglichkeit des Alleinseins und eine Menge Widersprüche zwischen Abgrenzung und Integration, zwischen Armut und Prestige, zwischen Idealeuropa und seinem Gegenteil, zwischen Willkommen und Abschied.

Eintritt: EUR 3,50 und ermäßigt EUR 2,00

Sorbisches Museum
Ortenburg 3-5
02625 Bautzen

Telefon: +49(0)3591 42403
Telefax: +49(0)3591 42425
E-Mail: sm@sorbisches-museum.de
Internet: www.sorbisches-museum.de

Wochentags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Wochenende und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Modern aus Tradition – Finissage der Ausstellung
Termin im Veranstaltungskalender bei Facebook

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Thomas Jurk im Sorbischen Museum

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13. August 2009: Sorbisches Museum in Bautzen
Fotograf: Joerg

Thomas Jurk, der sächsische Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit, besuchte heute die Sonderaustellung “Modern aus Tradition – Ansichten zu den Kulturen der Roma” im Sorbischen Museum in Bautzen. Nach einer Führung von Museumsdirektor Tomasz Nawka, sprach er mit Jan Nuck, dem Vorsitzenden der Domowina und Ludmila Budar, Vorsitzende des Sorbischen Schulvereins über aktuelle Themen. Unter anderem ging es dabei um die Schließung von Schulen, wodurch nicht nur ein Lernort, sondern auch ein kultureller Mittelpunkt verloren geht, die Förderung der sorbischen Sprache, sowie dem weiteren Ausbau vom Tagebau Nochten und die damit verbundene Zwangsumsiedlung von Sorben.

Die Sonderausstellung ist noch bis zum 06. September 2009 zu sehen.

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Sachsens beste Themendörfer gekürt – 2 davon im LKrs. Bautzen

Landwirtschaftsminister Frank Kupfer hat heute (Donnerstag, 4. Juni 2009) im Rittergut Limbach (Gemeinde Wilsdruff, LKrs. Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) die vier besten Pilotvorhaben zur Ausschreibung „Sachsens Themendörfer“ ausgezeichnet. Die Preisträger waren zuvor von einer Jury aus 30 Bewerbungen ausgewählt worden. „Das Spektrum der Ideen, die die Dörfer für ihre thematische touristische Profilierung entwickelt haben, war beeindruckend. Die Vielfalt beweist, dass nicht nur die Großstädte touristisch interessant sind, sondern auch der ländliche Raum in Sachsen viel zu bieten hat“, sagte der Minister während der Auszeichnung. Die Ehrung fand im Rahmen des Fachkolloquiums „Sachsens Erlebnisdörfer“ des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie statt.

Als Pilotvorhaben wurden folgende vier Gemeinden geehrt:

1. Das „Granitdorf“ Demitz-Thumitz (Lkrs. Bautzen) setzt auf „harte Fakten“: Granit ist das Material, das dem Dorf einst zu wirtschaftlicher Blüte und überregionaler Bekanntheit verholfen hat und nun auch Thema für eine touristische Entwicklung werden soll. Die Ideen reichen von der Präsentation des Granitabbaus bis zu Granit-Design-Projekten.

2. Das „Krabatdorf“ Schwarzkollm (Lkrs. Bautzen) lässt die bekannte sorbische Sage vom guten Zauberer Krabat zum Erlebnis werden. Mit der „Krabatmühle“ entsteht hier ein zentraler Ort der Sage wieder neu. Dies ist ein weiterer Baustein in der Entwicklung der „Krabatregion“ zwischen Kamenz, Bautzen und Hoyerswerda.
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Besuch der ungarndeutschen Minderheit im Landkreis Bautzen

Im Rahmen der Landkreis-Partnerschaft mit dem Komitat Tolna weilt derzeit (03.05. – 06.05.2009) eine Delegation von Vertretern der ungarndeutschen Minderheit im Landkreis Bautzen.

Die Delegation wird angeführt von Dr. Michael Józan-Jilling (Vorsitzender der Minderheitenselbstverwaltung im Komitat Tolna) und Otto Heinek (Vorsitzender der Landesvertretung der ungarndeutschen Minderheit). Weitere Mitglieder sind Adam Hepp und Georg Kremer. (weiterlesen…)

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Neues Wappen für den Kreis Bautzen beschlossen

wappenlandkreis bautzenDer neue Großkreis Bautzen hat jetzt ein eigenes Wappen. Der Kreistag stimmte am Montagabend mit großer Mehrheit für den Vorschlag der Verwaltung, dass bisherige Hoheitszeichen des Altkreises Bautzen zu verwenden.

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Bautzener Weihnachtsmarkt: Bedarfsgerechte Öffnungszeit

Der Besuch eines Weihnachtsmarktes ist für Groß und Klein immer ein Erlebnis. In den vergangenen Wochen äußerten sich viele Touristen aber ebenso auch Bautzener über die Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes im Online-Gästebuch der Stadt Bautzen. Viele User machten luden ihren Frust im Gästebuch ab und hoffen auf Besserung im nächsten Jahr. Mehrfach wurde der Bautzener Weihnachtsmarkt mit dem Striezelmarkt oder dem altertümlichen Weihnachtsmarkt in Dresen hinsichtlich der Öffnungszeiten verglichen. So wurde unter anderem von vielen Nutzern des Gästebuches die Öffnungsmöglichkeit bis 22 Uhr gefordert. Die Stadtverwaltung Bautzen scheint seit Jahren an der Realität vorbeizusteuern oder diese zu umschiffen. Es gibt einfach auch viel mehr Bevölkerungsschichten die einem geregelten Tagesablauf nachgehen, ich Schichten arbeiten, am Abend erst in die Stadt nach Hause einpendeln oder sonstigen Tätigkeiten nachgehen. (weiterlesen…)

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