Terminübersicht Januar 2011

Konzert:"Das besondere Konzert zum Neuen Jahr" - 06.01.2011 bis 09.01.2011
Plakat zum Konzert

Termine und Veranstaltungsorte:

06.01.2011   19:30   Cottbus / Chóśebuz Wendisches Haus

07.01.2011   19:30   Panschwitz-Kuckau / Pančicy-Kukow Kloster St. Marienstern, Roter Saal

08.01.2011   19:30   Bautzen / Budyšin Sorbisches Museum

09.01.2011   17:00   Hoyerswerda / Wojerecy Schlosssaal

Eintritt:

10 EUR Karten im Vorverkauf / zastupne lisćiki w předpředani

12 EUR an der Abendkasse / na wječornej kasy

Schüler kostenfreier Eintritt / šulerjo darmotny zastup

Kartenvorverkauf ab dem  20.12.2010:

- Sorbische Kulturinformation LODKA: 0355 / 48576468

- Panschwitz-Kuckau – Bäckerei Selnack: 035796 / 96373, „Klosterladen“: 035796 / 99490

- Sorbische Kulturinformation Bautzen: 03591 / 42105, Musikhaus F.G.Löbner: 03591 / 41106

- Museumsshop Schloss Hoyerswerda: 03571 / 457941, Touristinfo „Lausitzer Seenland“: / 456920

Die Pianistin Heidemarie Wiesner hat sorbische Wurzeln, ist in Bautzen geboren, erhielt ihre musikalische Grundausbildung an der Musikschule Bautzen und studierte von 1987-1991 an der Hochschule für Musik „Felix Mendelsohn Bartholdy“ in Leipzig Klavier und Improvisation. Nach Diplomabschluss in Leipzig 1992 studierte sie am Sweelinck Conservatorium Amsterdam, schloss selbiges mit Solistendiplom ab und belegte anschließend mehrere Meisterkurse. 1998 zog sie nach Italien.

Inzwischen international erfolgreich lädt Heidemarie Wiesner seit 1995 hochrangige Musiker aus aller Welt zu ihren in der deutsch-sorbischen Lausitz veranstalteten „Besonderen Konzerten zum Jahresende / zum Neuen Jahr“ ein. Gespielt werden in dieser Konzertreihe Werke sorbischer Komponisten, zum Teil eigens für diesen Anlass geschaffen, Werke aus der Heimat und Kultur der Gastmusiker und Weltliteratur.

Gastmusiker der Konzerte zum Neuen Jahr 2011 ist der israelische Mandolinist Avi Avital.

Avi Avital (* 1978) graduierte an der “Jerusalem Academy of Music” und reifte am “Conservatorio Statale di Musica C. Pollini Padua” zu einem der herausragenden Solisten unserer Zeit.

Er trat mit zahlreichen renommierten Orchestern, wie dem „Israeli Philharmonic Orchestra“, den „Rostov State Theatre Soloists“, „I Pomeriggi Musicali di Milano“, dem „Georgischen Kammerorchester Ingolstadt“ oder dem „New York Metropolis Ensemble“ auf und arbeitete unter namhaften Dirigenten wie Mstislav Rostropovitch, Asher Fisch und Philippe Entremont.

In 2007 gewann Avi Avital den angesehenen israelischen Solistenpreis „Aviv competition“, der erstmalig an einen Mandolinisten vergeben wurde. Im Jahr darauf erhielt er in Israel den Sonderpreis des Kulturministeriums und in Deutschland wurde seine Einspielung mit dem „David

Orlowsky Trio“ mit dem ECHO ausgezeichnet. Avi Avitals Interesse an verschiedensten musikalischen Stil-richtungen – von experimenteller Musik zu alter Musik, von Weltmusik zu klassischer Musik – machen ihn zu einem der facettenreichsten Mandolinisten unserer Zeit.

„Avi Avital vermag, das scheinbar Unmögliche Wirklichkeit werden zu lassen. Er gestaltet, formt und windet die melodiösen Phrasen mit seinem goldenen Anschlag so suggestiv, dass sie wie gesungen erscheinen, dass sie lebendiger wirken, als das, was viele Geiger oder Cellisten ihrem Instrument entlocken… Wie wunderbar die Mandoline klingen kann, wenn sie auf Weltklasse-Niveau gespielt wird, zeigt(e) Avi Avital …“ (Jesko Schulze-Reimpell, Donaukurier)

Im „Besonderen Konzert zum Neuen Jahr 2011“ kommen Kompositionen der sorbischen Komponisten Jan Cyž, Detlef Kobjela, Ulrich Pogoda und Heinz Roy, Werke aus der hebräischen Kultur von Mark Lavri und Armin Kaufmann sowie der Klassiker Johann Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven zu Gehör.

Erstmalig erklingen als Neukompositionen für „Das besondere Konzert zum Neuen Jahr 2011“ „Rondo Mandolino“ (für Mandoline und Klavier) von Heinz Roy und „Via Avi“ (für Mandoline und Klavier) von Jan Cyž.

Konzertprogramm:

Johann Sebastian Bach (1685–1750): Chaconne für Mandoline solo

Heinz Roy (* 1927): Rondo Mandolino für Mandoline und Klavier (UA)

Armin Kaufmann (1903–1980): Bruletta, Mitoka und Dragomirna

Detlef Kobjela (* 1944): Ballata Mandolina für Mandoline und Klavier (Arr. H. Wiesner – UA)

Jan Cyž (* 1955): Via Avi für Mandoline und Klavier (UA)

Ludwig van Beethoven (1770–1967): Andante und Variationen in D-Dur WoO 44 Nr. 2 für Mandoline und Klavier

Ulrich Pogoda (* 1954)

Di sera a Roma für Klavier (1999)

Mark Lavri (1903–1967): 3 Israelische Tänze 1.  Sher, 2.  2. Yemenitischer Hochzeitstanz, 3.  Hora

Quelle: Stiftung für das sorbische Volk via Email

Sonderausstellung lapka – das Kopftuch im Wendischen Museum - 08.10.2010 bis 27.02.2011
mit E. Lehmann, U. Hulme u. M. Kuhle
weiter Informationen zu der Ausstellung auf der Webseite
Wendische Fastnacht in Ruben - 30.01.2011
Beginn 13 Uhr in Ruben



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