Sommerreise von Ministerpräsident Stanislaw Tillich

Ministerpräsident Stanislaw Tillich beginnt am kommenden Dienstag, 28. Juli 2009, seine jährliche Sommerreise durch Sachsen. Nachdem im vergangenen Jahr der Mittelstand im Fokus stand, rückt die diesjährige Reise das Thema „Tourismus“ in den Mittelpunkt. Tillich will sich über die Chancen und Perspektiven der Tourismuswirtschaft im Freistaat informieren. Dazu wird er touristische Attraktionen und Standorte im gesamten Freistaat besuchen und vor Ort Gespräche mit Beschäftigten aus der Tourismusbranche, Betreibern von Hotels, Freizeitparks, Jugendherbergen und Sportanlagen sowie mit Bürgerinnen und Bürgern und Feriengästen führen.
Der Regierungschef hebt das große Potential der sächsischen Tourismuswirtschaft hervor: „Sechs Millionen Gäste besuchen jährlich den Freistaat. Sie erleben eine einzigartige Kombination aus Natur und Kultur. Diese Einzigartigkeit sowie hoch motivierte und qualifizierte Mitarbeiter, die dafür sorgen, dass sich unsere Gäste bei uns wohlfühlen, sind das Erfolgsrezept für eine dynamische Tourismuswirtschaft in ganz Sachsen. Der Tourismus ist eine tragende Säule der sächsischen Wirtschaft, die vielen Menschen Arbeit gibt. Auf meiner Tour durch die sächsischen Reiseregionen möchte ich sowohl mit Touristen ins Gespräch kommen als auch mit den engagierten Sachsen, die für das Wohl unserer Gäste sorgen und als Botschafter des Freistaates fungieren.“
Sachsen ist nicht nur Wirtschafts- und Bildungsland, sondern auch Tourismusland. 230.000 direkt oder indirekt Beschäftigte betreuen abwechslungsreiche und vielseitige Attraktionen. Neben einer Vielzahl von barrierefreien touristischen Angeboten gibt es auch immer mehr Angebote für die Generation 60plus. Zusammen mit Polen und Tschechien existieren eine Vielzahl gemeinsamer Angebote. Sachsen ist deutschlandweit das Kulturreiseziel Nummer eins. Jede vierte Kulturreise führt nach Sachsen.

Medienvertreter und sind herzlich eingeladen, den Ministerpräsidenten bei folgenden Terminen zu begleiten:

Dienstag, 28. Juli 2009: Sächsische Schweiz, Sächsisches Elbland

  • 04.15 – 07.30 Uhr       Sonnenaufgangswanderung mit Gästen, Einheimischen sowie Unternehmern der Region vom Hotel auf den Gipfel des Lilienstein. Anfangs- und Endpunkt der Wanderung ist das Panoramahotel Lilienstein am Fuße des Lilienstein.
           Ort: Ebenheit 7, 01824 Königstein
  • 9.00 – 10.30 Uhr        Besichtigung des Apparthotel „Am Schlossberg“ sowie Gespräche mit der Hotelleitung und Gästen zum Thema barrierefreier Tourismus. Das Hotel hat sich auf Menschen mit Gehbehinderungen spezialisiert.
           Ort: Elbstraße 6, 01814 Bad Schandau
  • 11.30 – 14.00 Uhr       Besuch des Camping- und Freizeitparks „Luxoase“ und Übergabe der Facharbeiterurkunden durch Ministerpräsident Stanislaw Tillich an die ausgelernten Azubis. Der familiengeführte 5-Sterne Camping- und Freizeitpark bietet Ausbildungsplätze zum Kaufmann/Kauffrau für Tourismus und Freizeit an.
           Ort: Arnsdorfer Straße 1, 01900 Kleinröhrsdorf
  • 14.45 – 17.30 Uhr       Ministerpräsident Stanislaw Tillich trifft in Radebeul den „Radfahrverein Weinböhla e.V.“, die den Regierungschef in historischen Kostümen und mit historischen Fahrrädern erwarten. Nach einem kurzen Fußweg nach Altkötzschenbroda führt die „Kultur- und Werbegilde Altkötzschenbroda“ durch den Ort. Die Gilde vertritt 46 Geschäfte, Kneipen, Hotels, und Dienstleister. Ab 16.30 Uhr ist ein Treffen mit Winzern und Gästen im Weingut Hoflößnitz geplant.
           Orte: Treffpunkt 14.45 Uhr ist der Elberadweg an der Uferstraße in 01145 Radebeul. Das Treffen mit den Winzern findet im Weingut Hoflößnitz, Knohllweg 37 in 01445 Radebeul statt.

 

Mittwoch, 29. Juli 2009: Vogtland, Erzgebirge

  • 09.00 – 10.00 Uhr       Besichtigung der Jugendherberge in Sayda und Teilnahme am Begegnungsfest mit deutschen und tschechischen Kindern. Die Jugendherberge erhielt das Qualitätssiegel „ServiceQualität Sachsen Stufe 1“ und nimmt an der Qualitätsoffensive der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen „Familienurlaub in Sachsen“ teil. Sie möchte sich als internationale Begegnungs- und Tagungsstätte profilieren. Ministerpräsident Stanislaw Tillich trifft sich mit der Geschäftsführung der Jugendherberge sowie Eltern und Jugendlichen, um über die Zukunft der Jugendherbergen in Sachsen und den internationalen Jugendaustausch zu sprechen.
           Ort: Mortelgrund 8, 09619 Sayda
  • 11.25 – 13.45 Uhr       Fahrt mit der Fichtelbergbahn von Neudorf in den Kurort Oberwiesenthal. Seit 110 Jahren fährt die Fichtelbergbahn vom Kurort Oberwiesenthal nach Cranzahl und ist damit Zeitzeuge ingenieurtechnischen, sächsischen Könnens Ende des 19./ Anfang des 20. Jahrhunderts. Betreiber ist die Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft mbH.
    Im Kurort Oberwiesenthal folgt im Anschluss an die Fahrt mit der Fichtelbergbahn die Besichtigung des Lokschuppens. Der Lokschuppen ist nach Meinigen die einzige Werkstatt für Schmalspurbahnen in Deutschland. Im Anschluss findet im Hotel von Skisprung-Olympiasieger Jens Weißflog eine Gesprächsrunde mit Unternehmen Oberwiesenthals statt.
           Orte: Bahnhof Neudorf, 09465 Sehmatal; Ankunft: Bahnhof Oberwiesenthal, Bahnhofstraße 7, 09484 Oberwiesenthal; Appartmenthotel Jens Weissflog, Emil-Riedel-Straße 50, 09484 Oberwiesenthal
  • 14.30 – 15.30 Uhr       Besichtigung der Anlage des Sportparks Rabenberg und kurze Fahrt mit dem Mountainbike. Zur Zeit wird an einem EU-Ziel-III-Projekt zum Thema „Mountain-Biking“ gemeinsam mit tschechischen Partnern gearbeitet. Geplant sind die Errichtung einer Downhill- sowie einer Freeridearena auf dem Fichtelberg- bzw. dem Keilberg. An den Projekt sind die Kommunen, lokale Unternehmer und der Sachsenforst beteiligt. Ministerpräsident Stanislaw Tillich trifft sich vor Ort mit Mountainbikern und den verschiedenen Vertretern des Projektes.
           Ort: Rabenberger Straße, 08359 Breitenbrunn/Erzgebirge
  • 16.45 – 18.00 Uhr       Wanderung mit Wegewarten und Wanderfreunden ab dem Bahnhof Jocketa zur Gaststätte „Pfaffenmühle“ auf dem insgesamt 228 Kilometer langen Vogtlandpanoramaweg. Dieser wurde 2005 vom Deutschen Wanderverband als erster Weltwanderweg Ostdeutschlands mit dem Gütesiegel “Qualitätswanderweg wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet.
           Orte: Bahnhof Jocketa, 08543 Pöhl; „Pfaffenmühle, Pfaffenmühlenweg 18, 08547 Jößnitz

 

Donnerstag, 30. Juli 2009: Leipzig & Umgebung (Leipziger Neuseenland)

  • 9.00 – 10.30 Uhr        Besichtigung des Kanuparks und des Feriendorfs am Markkleeberger See sowie Unternehmergespräch. Das Leipziger Neuseenland zeigt sich heute als ein Verbund aus Fließgewässern und Seen mit rund 200 Kilometer schiffbaren Gewässern und entwickelt sich zunehmend zu einem Anziehungspunkt des Wassertourismus. Sportliches und touristisches Zentrum am rund 250 Hektar großen Markkleeberger See ist die Auenhainer Bucht mit der Wildwasserstrecke des Kanuparks und das Feriendorf „Seepark Auenhain“
           Ort: Wildwasserkehre 1, 04416 Markkleeberg
  • 11.00 – 12.00 Uhr       Gespräch und Rundgang mit dem Panoramakünstler Yadegar Asisi durch das Panometer Leipzig. Von einer sechs Meter hohen Plattform eröffnet sich Besuchern wie auf einer Lichtung ein Blick in den Regenwald.
           Ort: Richard-Lehmann-Straße 114, 04275 Leipzig
  • 14.30 – 15.30 Uhr       Stadtrundgang mit folgenden Stationen: Nikolaikirche, Auerbachskeller, Thomaskirche, Bachmuseum. Ab 15.00 Uhr folgt ein Rundgang im Bachmuseum.
    Orte: Start im Nikolaikirchhof (Ritterstraße 5, 04109 Leipzig); Bachmuseum (Thomaskirchhof 15/16, 04109 Leipzig)
  • 16.00 – 17.30 Uhr       Bootsfahrt auf der Weißen Elster entlang der Kammgarnspinnerei (Deutschlands größtes Industriebbauwerk der Gründerzeit), dem Karl-Heine-Kanal sowie dem Stelzenhaus und vorbei an den Stadtteilen Plagwitz und Schleußig. Der Ministerpräsident ist zu Gast beim Verein SC DHfK, der u.a. Kanusport betreibt und Bootsfahrten anbietet. Mit seinen fast 300 Kilometer großen und kleinen Flussläufen gewinnt das Thema Wassertourismus in und um Leipzig zunehmend an Bedeutung.
           Ort: Bootsfahrt und Begegnung mit Sportlern und Touristen am Vereinshaus: Bootshaus „Am Klingerweg“, Klingerweg 2, 04229 Leipzig

Freitag, 31. Juli 2009: Lausitz

  • 09.00 – 10.00 Uhr       Besuch der Krabatmühle. Die Krabatmühle ist ein einzigartiges, kulturelles Angebot, das auf Basis der Sagenfigur „Krabat“, dem guten Zauberer, basiert. Neben diesem kulturellen Angebot wird in der Mühle das Brauchtum und die Tradition der Region vorgestellt.
    Ort: Koselbruch 22, 02977 Schwarzkollm (OT von Hoyerswerda)
  • 11.30 – 13.00 Uhr       Besuch der Kulturinsel Einsiedel.
                                   Ort: 02829 Neißeaue, OT Zentendorf
  • 17.00 – 17.30 Uhr       Übergabe der i-Marke an die Touristinformation Waltersdorf. Diese Auszeichnung erhalten Touristinformationen, die Mindestkriterien wie barrierefreien Zugang und Beschäftigung qualifizierter Mitarbeiter u.a. sicher stellen.
           Ort: Hauptstraße 28, 02799 Großschönau

Quelle: Pressemitteilung der Sächsischen Staatskanzlei


  1. tour

     

    Tja wenn man es sich leisten kann warum nicht dann reist man halt auch schon mal umher… :)

    #1 Kommentar vom 11. März 2010

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