Ministerpräsident Tillich ehrt Engagement der über 50.000 Feuerwehrangehörigen in Sachsen

Anlässlich des „Zweiten Sächsischen Feuerwehrball“ am gestrigen Abend in Dresden haben Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) das Engagement der über 50.000 Feuerwehrangehörigen in Sachsen gewürdigt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden verdienten Feuerwehrmitgliedern aus ganz Sachsen das Silberne und Goldene Steckkreuz verliehen, die höchste Auszeichnung der Sächsischen Feuerwehr. Auch zehn Jugendwarte der Jugendfeuerwehren im Freistaat wurden für ihre besonderen Verdienste ausgezeichnet.

Die sächsischen Jugendfeuerwehren stehen derzeit im Mittelpunkt der Kampagne „Helden gesucht!“, die vom Sächsischen Staatsministerium des Innern initiiert worden ist. Ziel ist die Nachwuchsförderung bei den Jugendfeuerwehren. Um Kinder und Jugendliche schon frühzeitig für ein Engagement in den freiwilligen Feuerwehren zu begeistern, wirbt die Kampagne „Helden gesucht“ mit Kino- und Fernsehspots, Großplakaten, Anzeigen in Zeitungen und einer neunen Internetpräsenz für die Jugendfeuerwehr.

Ministerpräsident Tillich: „Die sächsischen Feuerwehren leisten einen herausragenden Einsatz für unser Land und stellen sich selbstlos in den Dienst der Gemeinschaft. Es ist der Staatsregierung ein Herzensanliegen, unseren Feuerwehren kräftig Rückenwind bei ihrer wichtigen Arbeit zu geben. 2009 wird ein sehr gutes Jahr für die Sächsischen Feuerwehren. Denn wir investieren kräftig in die technische Ausstattung und damit in einen noch höheren Schutz der Bürger im Freistaat!“ Mit über 280 Millionen Euro hat der Freistaat Sachsen in den Jahren 1991 bis 2008 Baumaßnahmen, Fahrzeuge und Ausrüstungen der Gemeinden für ihre Feuerwehren gefördert. Das waren pro Jahr durchschnittlich 16 Millionen Euro, mit denen der Freistaat die Gemeinden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben im Brandschutz unterstützt hat.

Im aktuellen Doppelhaushalt 2009/2010 wurde diese Fördersumme nochmals deutlich angehoben. 10 Millionen Euro jährlich stellt die Staatsregierung für die technische Modernisierung der Feuerwehren zusätzlich zur Verfügung. Das sind mit 26 Millionen Euro über 60 % mehr als im Schnitt der vergangenen Jahre. Außerdem profitieren die Feuerwehren von weiteren Förderleistungen des Freistaates und des Bundes aus der Umsetzung des Konjunkturpaketes II in Sachsen. Hierbei werden rund 22,5 Millionen Euro an die sächsischen Feuerwehren fließen, die im wesentlichen bereits bewilligt sind. Die zusätzlichen Mittel aus dem Konjunkturpaket II werden unter anderem 86 Feuerwehrfahrzeuge angeschafft, darunter zwei Feuerwehrdrehleitern für den Landkreis Mittelsachsen, ein Tanklöschfahrzeug für den Landkreis Görlitz und ein Gerätewagen für den Landkreis Meißen. Außerdem wichtige Baumaßnahmen wie zum Beispiel ein Ersatzneubau in Wilkau-Haßlau und in Cossebaude für die dortigen Feuerwehrhäuser und der Neubau eines Feuerwehrhauses in Naunhof. Damit können 2009 und 2010 alles in allem Investitionen von insgesamt fast 63 Millionen Euro von den Gemeinden im Freistaat Sachsen für die Feuerwehren getätigt werden.

Für die Arbeit der Feuerwehren ist zudem die Ausstattung mit moderner Funktechnik von großer Bedeutung. Weitere 5 Millionen Euro werden in den Jahren 2009/2010 jeweils für die Modernisierung der Funktechnik bei den Feuerwehren bereitgestellt. Damit werden die Anschaffung digitaler Funkgeräte und von weiterem Zubehör bei den Feuerwehren mit bis zu 75 % gefördert. Innenminister Albrecht Buttolo: „Die Modernisierung der gesamten Feuerwehrtechnik ist neben zahlreichen anderen Maßnahmen ein wichtiges Anliegen der Sächsischen Staatsregierung. Damit soll neben der Leistungsfähigkeit auch die Attraktivität der Feuerwehren, insbesondere der Freiwilligen Feuerwehren weiter gesteigert werden. Wir brauchen dieses ehrenamtliche Engagement in den Freiwilligen Feuerwehren auch in Zukunft und die sächsischen Bürger können sich auch in Zukunft auf die Hilfe unserer Feuerwehren verlassen.“
Quelle: Pressemitteilung der Sächsischen Staatskanzlei


  1. Nadine Jendl

     

    Freut mich, dass auch dar

    #1 Kommentar vom 15. Juli 2009

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