Kurzer Prozess für Trittbrettfahrer in Hoyerswerda

Wenige Stunden nach seiner Amoklauf-Drohung ist ein 16-jähriger Schüler vom Amtsgericht Hoyerswerda zu einer Woche Dauerarrest verurteilt worden. Der Schüler drohte am Vormittag des 19. März 2009 an einer Mittelschule in Hoyerswerda mit einem Amoklauf. Er kündigte an, er wolle sich eine Pistole besorgen, um Lehrer und Schüler der Schule „abzuschlachten“. Die sofort verständigte Polizei nahm den Schüler fest. Schon wenige Stunden nach der Tat stand er im Rahmen eines vereinfachten Jugendverfahrens vor dem Richter und wurde wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten verurteilt.

Justizminister Geert Mackenroth lobte das schnelle und konsequente Vorgehen von Polizei und Justiz: „Das ist gerade jetzt ein klares und unmissverständliches Signal an alle Trittbrettfahrer. Die Drohung mit einem Amoklauf ist kein Schülerstreich. Wer mit den Ängsten seiner Mitmenschen spielt, wird schnell bestraft .“
Quelle: SMJus – Sächsisches Staatsministerium der Justiz


  1. Mirko

     

    Ich hab mich immer gefragt wie so eine schnellverhandlung von statten geht. Was ist Anwaltlicher Vertretung?

    #1 Kommentar vom 20. März 2009

  2. Marta

     

    Ich glaube da bekommt der jenige von Jungendamt jemand zugeteilt

    #2 Kommentar vom 02. April 2009

  3. Hauke

     

    Manchmal wunder ich mich schon wie schnell so ein Prozess gehen kann.Wenn alle an einem Strang ziehen und das Medieninteresse groß genug ist.

    #3 Kommentar vom 03. Januar 2011

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