Folkloreensemble Schleife erfolgreich aus Linz heimgekehrt

Organisiert durch den Vereinsvorsitzenden des Sorbischen Folkloreensembles Schleife und Frau Ployer, ehrenamtliche Leiterin des Linzer Arbeitskreises Osterbrauchtum, unterstützt von der Sorbischen Kulturinformation Bautzen und dem Sorbischen Kulturzentrum Schleife, bereicherten Volkskünstler im Auftrag der DOMOWINA die 13. Linzer Ostereierausstellung.
Mit ihren Auftritten begeisterten Chor, Musiker und Tanzgruppe am vergangenen Wochenende mehrfach die Besucher im Landeskulturzentrum Ursulinenhof. Bereits die feierliche Eröffnung der Ausstellung am 28. März war ein voller Erfolg – zwischen den Redebeiträgen von Dana Ployer, von Wirtschaftsstadträtin Susanne Wegscheider, vom Abgeordneten für den Nationalrat, Dr. Peter Sonnberger, von der Direktorin des Ursulinenhofes, Gabriele Daghofer und vom Landeshauptmann, Dr. Josef Pühringer wurde zu Schleifer Melodien gesungen und getanzt.
Auf zwei Etagen führten 70 Hobbykünstler aus Deutschland, Georgien, Österreich, Slowakei, Tschechien und Ungarn alte und neue Eierschmucktechniken vor. Unter ihnen auch Frau Scholze aus Bautzen sowie Frau Schmiedel und Frau Marusch aus Schleife. Durch ihre Trachten und die vielfarbigen sorbischen Ostereier (Wachsreservetechnik, Bossiertechnik) zog es sehr viele Besucher an ihre Stände. Dort fanden sie auch Info-Material und Imagebroschüren aus der sorbischen Lausitz. Bei vielen Begegnungen zwischen Ensemblemitgliedern und Linzern konnten Fragen zur Heimat, zur Sprache, zur Lebensweise, zu Brauchtum und Traditionen der sorbischen Bevölkerung sowie zum Tourismus in der Lausitz beantwortet werden. Um alles original erleben zu können, hat ein Tourismusbüro noch an dem Wochenende Kontakt zu einem Hotel in der Region Weißwasser aufgenommen und plant bereits in diesem Jahr eine Busreise in den ländlichen Raum der Sorben im Kirchspiel Schleife.
Zwischen den Auftritten und an den Abenden hatten die Ensemblemitglieder noch genügend Zeit, um die schöne und saubere Stadt Linz und ihre Gastfreundschaft näher kennen zu lernen.
Mit tollen Eindrücken, vielen Fotos und dem Wunsch, die Verbindung nach Österreich lebendig zu halten, verabschiedeten sich alle Volkskünstler von ihren Gastgebern.
Quelle: Pressemitteilung der Domowina


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