Domowina strebt nationalen Konsens an

Am Freitagabend fand in Cottbus die konstituierende Sitzung des neuen Domowina-Bundesvorstandes statt. Jan Nuck, Vorsitzender der Domowina, bezeichnet es als wichtigste Vorhaben seiner künftigen Arbeit,

  • einen nationalen Konsens zwischen allen Sorben zu schaffen, die politische Verantwortung tragen
  • mehr Transparenz in der Arbeit der Domowina zu erreichen und
  • eine Allianz zur Sicherung und Erhaltung der sorbischen Sprache in

der Ober- und Niederlausitz zu bilden.

Der neue Bundesvorstand war auf der 14. Haupt- und Wahlversammlung am 28. März in Crostwitz gewählt worden.

Dem Präsidium gehören laut Satzung der Vorsitzende, seine beiden Stellvertreter sowie drei weitere Personen an, für die der Vorsitzende das Vorschlagsrecht hat. Als neue Präsidiumsmitglieder wurden am Freitag auf Vorschlag von Jan Nuck Dr. Martin Walde, der dem Bundesvorstand der Domowina als Vertreter der wissenschaftlichen Gesellschaft Maćica Serbska angehört, sowie Benedikt Dyrlich, Vorsitzender des sorbischen Künstlerbundes und Chefredakteur der Serbske Nowiny, gewählt. Über den dritten Vorschlag will der Bundesvorstand in der nächsten ordentlichen Sitzung Anfang Juli entscheiden. Dort sollen auch die abschließende Fassung der Arbeitsrichtlinien sowie der  eschäftsordnung des Bundesvorstandes behandelt werden.

Die fachliche Arbeit soll künftig vor allem in sechs Arbeitsausschüssen geleistet werden: Bildung; Kultur und Kunst; Wirtschaft, Tourismus und Sport; Kommunikation; “Domowina 2012″ und Jugend. Bis Ende Mai können dafür
weitere Mitglieder vorgeschlagen werden, ihre Konstituierung ist – so Jan Nuck – im Juni vorgesehen.

Die Hauptversammlung hatte ebenfalls die Bildung eines Satzungs- und Strukturausschusses beschlossen. Über seine Zusammensetzung entscheidet der Bundesvorstand ebenfalls Anfang Juli.

Quelle: Pressemitteilung der Domowina


Es gibt noch keine Kommentare.

Kommentar hinterlassen