Beiträge auf sorben.org zum Thema

Terminübersicht September 2010

Naturmarkt - 13. Herbstmarkt in Wartha - 11.09.2010
Naturmarkt in Wartha

Im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft wird am 11.09.2010 der 13.Herbstmarkt eingeläutet. Ein großes Angebot heimischer Produkte aus Landwirtschaft, Fischwirtschaft und Gärtnereien wird wieder tausende Besucher anlocken.

wartha
17. Bautzener Stadtlauf - 11.09.2010
Start (10:30 ) und Ziel: Postplatz Bautzen
Fotos vom 17. Bautzener Stadtlauf 2010 in Bautzen
4. Zeißiger Hoffest - 18.09.2010
Veranstallter: Kulturverein Zeißig e.V.

Hahnrupfen in Drehnow - 18.09.2010
.

Werkstatt des modernen künstlerischen Schaffens Landart in Dürrwicknitz/Wěteńca - 03.09.2010 bis 05.09.2010
Werkstatt des modernen künstlerischen Schaffens “Landart” in Dürrwicknitz/Wěteńca. Die Teilnehmer haben Gelegenheit Installationen aufzubauen, zu zeichnen oder mit Lehm zu arbeiten. Künstlerische Leitung: Isa Brützke und Cornelia Bedrich.
Quelle: PM Domowina

6. Nacht der Museen im Spree-Neiße Kreis - 4.09.2010
6. Nacht der Museen im Spree-Neiße Kreis mit kulturellen Veranstaltungen in mehr als 30 Museen des Kreises und im Wendischen Museum Cottbus
Quelle: PM Domowina

23. Sorbisches Porträtkonzert - 4.09.2010
im Saal des Sorbischen National-Ensembles (SNE), Äußere Lauenstraße 2 in Bautzen; http://sne-bautzen.de/home/sne_so/
Quelle: PM Domowina

Auftritten des Sorbischen Männerchores „Delany” - 4.09.2010 bis 05.09.2010
Tag der Sachsen in Oelsnitz u.a. mit Auftritten des Sorbischen Männerchores „Delany”, den Crostwitzer Musikanten und einer Präsentation des Domowina-Regionalverbandes Kamenz
Quelle: PM Domowina

Französische Nächte in Kromlau - 11.09.2010
Französische Nächte in Kromlau, eine Veranstaltung des Sorbischen National-Ensembles;

http://sne-bautzen.de/home/sne_so/

Quelle: PM Domowina

Buchpräsentation Johannes-Paul Kögler - 17.09.2010
18.30 Uhr Buchpräsentation Johannes-Paul Kögler: “Die Unendlichkeitsblume”, REGIA-Verlag Cottbus im Wendischen Museum Cottbus, Mühlenstraße 12; Moderation:
Dr. Peter Schurmann, Sorbisches Institut
Quelle: PM Domowina

Besuch von Jugendlichen der deutschen Minderheit in Polen - 18.09.2010
9.30 Uhr Besuch von Jugendlichen der deutschen Minderheit in Polen bei den Sorben: u. a. bei der Domowina, im Sorbischen Institut, im WITAJ-Sprachzentrum, im Sorbischen Museum.
Weitere Informationen: Bernhard Ziesch, Geschäftsführer der Domowina, Tel. 03591 550-100
Quelle: PM Domowina

Filmvorstellung des DEFA-Film „52 Wochen sind ein Jahr” - 22.09.2010
19 Uhr Filmvorstellung des DEFA-Film „52 Wochen sind ein Jahr” aus dem Jahr 1955 im Sorbischen Museum Bautzen, Ortenburg 3
Quelle: PM Domowina

Eröffnung der Interkulturellen Woche im Landkreis Bautzen - 24.09.2010 bis 25.09.2010
15.30 Uhr Eröffnung der Interkulturellen Woche im Landkreis Bautzen. Als Vertreter der Domowina nehmen teil: Vorsitzender Jan Nuck, Geschäftsführer Bernhard Ziesch, Referent Jurij Wuschansky, und die Regionalsprecherin Dr. Elisabeth Elle als Mitglied des Vorbereitungsausschusses;
Programm: http://www.landkreis-bautzen.de/55.html
Quelle: PM Domowina

11. Hoffest auf dem Njepila-Hof in Rohne - 26.09.2010
10-18 Uhr 11. Hoffest auf dem Njepila-Hof in Rohne
Quelle: PM Domowina

19. Lehde-Fest - 25.09.2010 bis 26.09.2010
11 Uhr Eröffnung am Gasthaus “Zum fröhlichen Hecht” durch den Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Lehde zusammen mit den Frauen und Mädchen in Spreewälder Festtagstracht, anschließend Marsch zum Festplatz
mehr Informationen zum 19. Lehde-Fest

Kommentar hinterlassen...

Terminübersicht Oktober 2010

Regionalschau im Leader-Gebiet der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft - 01.10.2010 bis 03.10.2010
1. Oktober 2010 (Preis 15 Euro, erwerbar bei den beteiligten Gemeinden)
18.00 Uhr 2. Regionalkonferenz der beteiligten 17 Gemeinden des Leader-Gebietes „Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft“ mit festlicher Umrahmung durch Schüler der  Kreismusikschule.
19.30 Uhr Buffet „Die Lausitz schmeckt“ und buntes Unterhaltungsprogramm mit Martin Wetzlich und der Gruppe „Taifun“.

2. Oktober 2010
10.00 Uhr Eröffnung der Regionalschau mit musikalischer Unterhaltung durch die Großdubrauer
Musikanten (Festbühne)
11.00 Uhr buntes Programm der Grundschule Königswartha, der Sorbischen Grundschule
Räckelwitz und der Kindertagesstätte „Zwergenland“ Königswartha (Festbühne)
12.00 bis 13.00 Uhr Schaukochen mit Herrn Kockert vom „Landgasthof Rauden“ mit Beteiligung
der Teichwirte (Festzelt)
13.00 bis 14.00 Uhr Mittagskonzert der „Großdubrauer Musikanten“ (Festbühne)
12.00 bis 14.00 Uhr „Großes Fischessen“ am Schloss mit kultureller Umrahmung durch die
Barocktanzgruppe Neschwitz (Schloss/Schlossküche/Freigelände)
14.00 Uhr Musical-Aufführung der „Paulusschule“ Königswartha
15.00 Uhr Serenadenprogramm der Königswarthaer Chöre mit Posaunenchor und Gastchören
16.00 Uhr Tanzestrade der sorbischen Volkstanzgruppe Schmerlitz e.V.
17.00 bis 22.00 buntes Oktoberfesttreiben (Festzelt)

3. Oktober 2010
10.00 Uhr Festgottesdienst zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit im Festzelt
11.00 Uhr musikalischer Frühschoppen mit Kinderfest und kulinarischen Angeboten durch die Königswarthaer Vereine


Kinderkarussell/ Zuckerwatte/ Verlosung und Schießhalle an allen Tagen

Quelle: Regionalmanagement des Leader-Gebietes Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft (Danke fürs Einsenden!)
Hahnrupfen in Drehnow - 09.10.2010
Herbstkonzert in Tauer - 16.10.2010
im Hotel “Christinenhof” tritt der Chor “Meja” auf

Tag der sorbischen Kultur 2010 - 1.10.2010

Im Rahmen der Interkulturellen Woche findet am 1. Oktober im Bautzener Kornmarktcenter ein „Tag der sorbischen Kultur“ statt. Die Domowina – Bund Lausitzer Sorben e. V., das WITAJ-Sprachzentrum, die Sorbische Kulturinformation und der sorbische Jugendverein Pawk bieten dem Publikum ab 10 Uhr Gelegenheit, sich über Geschichte und Gegenwart der Sorben zu informieren.
Für den kulturellen Rahmen sorgen Kinder und Jugendliche mit Musik, Liedern und Tänzen. Mitwirkende sind die Sorbische Grundschule Bautzen, das Sorbische Gymnasium, die WITAJ-Gruppe des AWO-Kindergartens Bautzen und die Gruppe „Po štyrjoch“, ein Männer-Gesangsquartett.
Quelle: PM Domowina

Ausstellung: Sorbische Theaterstücke und Kostüme - 17.10.2010 bis 21.11.2010
4 sorbische Theaterstücke von Ingrid Huchstädt
Von Kurzinhalten der Stücke, Programmzettel, Bühnenbilder und Dekoration wird vieles in der Ausstellung zu finden sein.

Fest der sorbischen Poesie - 20.10.2010 bis 21.10.2010
Das Fest der Poesie wird am 20.10.2010 in Prag und am 21.10.2010 in Brno fortgesetzt.
Die Lesungen gestalten Alfons Wićaz, Benno Budar, Christiana Piniek, Milan Hrabal, Ivo Harak, Jitka N. Srbova und Radek Čermak. Für die musikalische Umrahmung sorgt Lydia Jawork.
Quelle: http://www.zsw-skb.de

Konzert muzet royal im Heimatmuseum Dissen - 23.10.2010
Konzert “muzet royal” im Heimatmuseum Dissen; Start 19:30

XlV. FUEV-Seminar slawischer nationaler Minderheiten in Kroatien - 14.10.2010 bis 17.10.2010
„Narodne mjeńšiny w medijach wjetšiny/Die nationalen Minderheiten in den Medien der Mehrheitsbevölkerung“ lautet das Thema des XlV. FUEV[1]-Seminars slawischer nationaler Minderheiten. Es findet vom 14. bis zum 17. Oktober bei der tschechischen Minderheit in Daruvar, Kroatien, statt.

Angemeldet haben sich fast 30 Teilnehmer, unter ihnen Russen aus Estland, Ukrainer aus Polen, Serben aus Rumänien, Tschechen aus der Slowakei, Mazedonier, Serben, Slowaken und Tschechen aus Kroatien, Kroaten aus Serbien und Österreich, Slowenen aus Italien und Sorben aus Deutschland.

Die Schirmherrschaft des Seminars hat u. a. der Bürgermeister von Daruvar, Dalibor Rohlik, übernommen. Das FUEV-Präsidium vertritt Zlatka Gieler, eine Kroatin aus Österreich.

Die Delegation der Sorben wird geleitet von der stellvertretenden Vorsitzenden der Domowina, Rosalia Ziesch. Die Geschäftsstelle der Domowina organisiert im Auftrag der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) jedes Jahr ein solches Seminar. Es findet abwechselnd in der Lausitz und bei einer der slawischen Minderheiten statt und widmet sich unterschiedlichen Themen.

Das Programm finden Sie unter: http://www.fuen.sorben.com/

[1]Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen
Quelle: http://www.domowina.sorben.com/pm/101011a.html
Der Hochzeitsbitter aus Meißen – Hugo Spieler und seine Porzellanfiguren - 24.10.2010 bis 27.02.2011
im Zusammenhang mit dem 300jährigen Jubiläum der Porzellanmanufaktur Meißen zeigt diese Ausstellung Stücke aus privaten Leihgaben und anderen Museen.

Kommentar hinterlassen...

Sorbisch modern: Mode, Tracht und neue Wege

Die Niederlausitz ist ein Ort der Gegensätze. Dies wird von den hier Lebenden oft genauso empfunden, wie von den Besuchern der Gegend. Dem, nicht zuletzt durch Brüche hervorgerufenen, Charme der Region können sich aber die Wenigsten entziehen. Schon im 6./7.Jahrhundert besiedelten die Sorben/Wenden die Lausitz als Minderheit.

Historische Siedlungsgebiete, Infrastrukturen und ländlich-soziales Leben müssen den Schritt in die Moderne wagen, ohne das Tradierte auszugrenzen. Hier einen Weg zu finden, der Alt und Jung, Sorben/Wenden und Lausitzern

genügend Spielraum für ein Miteinander bietet, ist eines der zentralen Zukunftsthemen der Region und des Projektes sorbisch modern. Die sorbische/wendische Tracht als Inspiration für die Mode war grundlegende Idee des

Projektes. In der Auseinandersetzung mit der Tracht Neues lernen, die Schönheit des Alten erkennen und

daraus Neues zu kreieren ist der Anfang für weitreichende Fragen, Ansätze, Themen die das Projekt sorbisch modern in Hinsicht auf Zukunftsperspektiven der Sorben und der Lausitzer hinterfragt:

  • Was möchten wir bewahren?
  • Was werden wir erinnern wollen?
  • Was können wir in die heutige Zeit übersetzen?
  • Welchen Weg kann die Lausitz in Anbetracht aller Voraussetzungen nehmen?

Das Projekt möchte etwas in Gang setzen, dass allen gerecht werden kann! Ziel ist die Auseinandersetzung mit und die Weiterentwicklung von sorbischer/wendischer Kultur, die Wahrnehmung und Wertschätzung regionaler

Potentiale und die Gestaltung moderner Textilien. Am Ende sollen messbare Impulse für die Wirtschaft der Region stehen. Den Weg dorthin will sorbisch modern ebnen. Eine Modenschau und Ausstellungen, die den Arbeitsprozess dokumentieren, bereiten den Anfang. In Diskussionsforen, Workshops und einer öffentlichen Auseinandersetzung steht die Beschäftigung mit dem Thema im Fokus. Unternehmen, Fachverbände und Institutionen werden aufgerufen, sich an dem Diskurs zu beteiligen. Die Region wird ein Miteinander der Generationen als Chance für die Zukunftsfähigkeit der Region begreifen und umsetzen müssen.

Das Projekt möchte eine konstruktive Form des „Zusammen nach vorn“ etablieren! Anfang des Jahres öffneten die Sorben/Wenden ihre Archive und Museen und gewährten Studierenden der staatlich anerkannten privaten Hochschule AMD Akademie Mode & Design, Studienzentrum Berlin, einen Einblick in die sorbische/wendische Trachtenwelt. Muster, Farben, Spitzen, Perlen, Handwerkstechniken: die Vielfalt ist groß.

Im Laufe des Sommersemesters entwickelten die Studierenden des Studiengangs „Mode Design (B.A.)“ ihre eigenen Kreationen. Zur Berlin Fashion Week wurden die Kollektion und ein Magazin vorab vorgestellt. Am 28.8.10 wird die gesamte Kollektion in einer Modenschau in Guben, in der Alten Färberei präsentiert.

Quelle: Fotos und Text (c) pool-production.de

Kommentar hinterlassen...

“Störfall Atomkraft” im Berliner Abgeordnetenhaus

Störfall Atomkraft

Störfall Atomkraft

Eingeladen von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner
Abgeordnetenhaus räumten die Herausgeber der “Störfall Atomkraft”
Publikation Karl-Wilhelm Koch, Astrid Schneider und Ralph Kappler mit Märchen der Atomlobby auf. Sie belegten analytisch, dass Atomkraft weder kostengünstig noch sicher ist. Klar wurde auch, dass Uran mitnichten eine einheimische Energiequelle ist und Deutschland durch Merkels Atompolitik in unverantwortliche Abhängigkeit undemokratischer Krisenregionen gelenkt wird. Denn laut EURATOM kamen 2009 über 27,4 Prozent der gesamten weltweit gewonnenen Uranproduktion aus der vormaligen Sowjetregion Kasachstans;
einem geopolitischen Hexenkessel.

Felicitas Kubala, umweltpolitische Sprecherin der Grünen im Berliner
Abgeordnetenhaus, forderte gerade auch für die deutsche Hauptstadt eine ökologischere und wirtschaftlich nachhaltige Energieversorgung. Ralph Kappler überraschte gleich zu Beginn der Podiumsdiskussion mit einem Zitat des unter dubiosen Umständen zurückgetretenen Bundespräsidenten. Denn es war eben dieser Horst Köhler, der erklärt hatte: „Ich kenne keinen einzigen seriösen Wissenschaftler, der behauptet, mit Atomenergie könnten unsere Energieprobleme gelöst werden.“ Kappler verwies dann auf Nachfolger Christian Wulff, der über Jahre als einer der wendigsten CDU Atompolitiker agiert hatte. Wulff wurde einige Tage nach der Podiumsdiskussion und erst nach drei quälenden Wahlgängen an Stelle des Bürgerrechtlers Joachim Gauck von Angela Merkel zum neuen Bundespräsidenten gekürt. Mit präzisen technischen Details belegte Dr. Valerie Wilms (MdB) als ausgebildete Ingenieurin am Beispiel des gegenwärtig wegen Störungen und schwerer Sicherheitsmängel stillstehenden Atomkraftwerkes Krümmel, wie gefährlich die veraltete und hochriskante Vattenfall Siedewasserreaktor-Technologie ist. Auch Nachrüstungen helfen da wenig, weil alte und neue Bauteile technisch nicht zusammen passen. Eine wichtige Forderung der Grünen ist daher die umgehende Stillegung der ältesten und störanfälligsten Reaktoren.

Immer mehr Uran kommt aus heißer Krisenzone Kasachstans

Astrid Schneider räumte mit einer der frechsten Atomlügen auf. Denn das Uran der deutschen Atommeiler kommt mehr und mehr aus unsicheren Krisenregionen. “Uran ist absolut kein einheimischer Energieträger, da
Deutschland hier zu 100 Prozent importabhängig ist. Auch abhängig von Kasachstan, das in hochexplosiven Krisenherden zwischen Afghanistan, Pakistan, China, Russland und dem Iran liegt.“, erklärte die Grüne
Abgeordnete Astrid Schneider. Die von der Industrie und dem Bundeswirtschaftsministerium systematisch verschleierte Uran Versorgungslage, kritisierte Schneider scharf. Denn selbst auf der Homepage des Bundeswirtschaftsministerium wird fälschlich behauptet, dass Uran eine „einheimische Energiequelle” sei, nur weil der Teilschritt der „Veredelung“ des Urans in Deutschland erfolge. Sie belegte anhand – auch beim IPCC kursierender Atom-Szenarien – dass die sogenannte nukleare Renaissance ideologisch getrieben auf spekulativen Uran-Ressourcen und eher spekulativen Technologien, wie z.B. auf der immer wieder in die weit entfernte Zukunft verschobenen schnellen Brütertechnologie oder der Nuklearfusion, fußt.

Deutsche Atommeiler sind allgemeingefährlich unterversichert

Wäre eine Energiezukunft mit mehr Atomkraft sicherer und billiger für die Verbraucher? „Im Falle einer Reaktorkatastrophe wären die deutschen Atombetreiber allgemeingefährlich unterversichert.“, so Astrid Schneider, die im Berliner Abgeordnetenhaus für Verbraucherschutz zuständig ist. Schneider erklärte, dass die Haftpflicht für Atomkraftwerke in Deutschland nur 2,5 Milliarden Euro beträgt. Laut Schweizer Atomaufsicht betrügen die erwarteten Kosten für einen GAU ca. 4.3 Billionen Euro. Dieser Schaden ist aber das 1700-fache (!) der lächerlich geringen Atom Haftpflichtsumme von 2,5 Milliarden Euro. Die gigantischen Schäden und Folgeschäden würden profithungrige Atomkraftbetreiber auf die Allgemeinheit und damit die geschädigten Bürger abwälzen. Nicht zu reden davon, dass Deutschland auf unabsehbare Zeit zur nuklear verseuchten „No Go Area“, also noch unter das Level eines dysfunktionalen Entwicklungslandes, herabsinken würde.

Sachverständigenrat sieht Licht am Ende des Tunnels

Im Kontext des avisierten Energiekonzeptes der Bundesregierung wurden mit der Störfall Atomkraft Podiumsdiskussion vom 25. Juni 2010 die tatsächlichen Atomkosten, die Uranversorgungslage und Störfallbilanz thematisiert. Anhand einer aktuellen Studie wurde aber auch ein kontrastierender Ausblick von Dr. Christian Hey mit dem machbaren Umstieg auf 100% regenerative Energien bei weiter laufendem Atomausstieg geboten. Bei entsprechendem politischem Willen ist die regenerative Energiewende in 30 Jahren zu 100 Prozent möglich, so der Generalsekretär des Sachverständigenrates der Bundesregierung Dr. Christian Hey.

Ralph Thomas Kappler
STÖRFALL ATOMKRAFT unter: www.vas-verlag.de
Internet: www.halo-energy.com

Kommentar hinterlassen...