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Tillich: „In Sachsen werden die Solidarpaktmittel zukunftsorientiert eingesetzt“

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat heute in einem Vortrag vor dem Industrie- und Handelsclub Ostwestfalen-Lippe (IHC) in Bielefeld die Notwendigkeit einer Weiterführung des Solidarpaktes bis 2019 betont. „Wir brauchen diese Förderung. Unser Ziel ist es aber, danach auf eigenen Beinen zu stehen. Wenn wir das hinbekommen, wird die gesamte Bundesrepublik davon profitieren. Das wird Kraft kosten, aber es ist möglich“, sagte der Ministerpräsident vor den Mitgliedern und geladenen Gästen des IHC.

Um dieses Ziel zu erreichen, setze der Freistaat den Schwerpunkt auf Forschung und Bildung. Sachsen unterstütze die Unternehmen bei Innovationen und der Ausbildung exzellenter Fachkräfte. Auch der Weiterentwicklung der Hochschulen räume die Sächsische Staatsregierung einen hohen Stellenwert ein, so Tillich. „Ab 2019 wird es bei der Frage nach solidarischer Förderung nicht mehr um Ost oder West gehen. Stattdessen wird die Frage, wo eine schwache deutsche und wo eine wirtschaftlich starke deutsche Region liegt, in den Vordergrund rücken“, sagte Tillich.

In seinem Vortrag über die gesamtdeutsche Solidarität sprach Sachsens Regierungschef aber auch das bisher Erreichte an: „Wir in Sachsen haben eigenverantwortlich und mit Leistungswillen etwas aus der deutschen Solidarität gemacht. Wir haben etwas aufgebaut, das anfängt, sich selbst zu tragen. Wir wollen in Sachsen in den nächsten Jahren weiter aufholen und durch wirtschaftliche Stärke ganz Deutschland etwas zurückgeben.“

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