Beiträge auf sorben.org zum Thema

Naturmarkt in Wartha

Naturmarkt in Wartha

Naturmarkt in Wartha

Am 25. April findet auf dem Pflegehof des Biosphärenreservats in Wartha bei Guttau der Frühjahrsnaturmarkt statt. Beginn ist 10 Uhr. Neben einem umfangreichen Angebot von landwirtschaftlichen, gärtnerischen und handwerklichen Produkten aus der Region erwarten die mehrere Tausend Besucher auch kulturelle Darbietungen, wie den Tanz unterm Maienbaum vom WITAJ – Kindergarten in Malschwitz. Ein weiteres Highlight ist das Schulmuseum von Warta. Dem Interessierten eröffnet sich eine Welt, die bis dato nur unsere Großeltern kannten. Vom Abakus bis zu Spielen aus der Zeit ist alles in liebevoller Kleinarbeit zusammengetragen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, mit zahlreichen lokalen Spezialitäten, wie geräucherter Fisch aus dem Biospährenreservates, Biolandbrot und Milch/Käseprodukte von ansässigen Bauern. Der Höhepunkt des Naturmarktes ist die Präsentation der Sorbischen Trachten. Allein schon der wunderschöne sorbische Brautschmuck ist eine Reise zum Naturmarkt in Wartha allemal wert!

Organisatoren des Marktes sind: Biosphärenreservat „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“, Heimatverein „Radiška“ – Wartha/ Stróža e.V., Förderverein für die Natur der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft e.V.(Danke für die Einsendung)

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Folkloreensemble Schleife erfolgreich aus Linz heimgekehrt

Organisiert durch den Vereinsvorsitzenden des Sorbischen Folkloreensembles Schleife und Frau Ployer, ehrenamtliche Leiterin des Linzer Arbeitskreises Osterbrauchtum, unterstützt von der Sorbischen Kulturinformation Bautzen und dem Sorbischen Kulturzentrum Schleife, bereicherten Volkskünstler im Auftrag der DOMOWINA die 13. Linzer Ostereierausstellung.
Mit ihren Auftritten begeisterten Chor, Musiker und Tanzgruppe am vergangenen Wochenende mehrfach die Besucher im Landeskulturzentrum Ursulinenhof. Bereits die feierliche Eröffnung der Ausstellung am 28. März war ein voller Erfolg – zwischen den Redebeiträgen von Dana Ployer, von Wirtschaftsstadträtin Susanne Wegscheider, vom Abgeordneten für den Nationalrat, Dr. Peter Sonnberger, von der Direktorin des Ursulinenhofes, Gabriele Daghofer und vom Landeshauptmann, Dr. Josef Pühringer wurde zu Schleifer Melodien gesungen und getanzt.
Auf zwei Etagen führten 70 Hobbykünstler aus Deutschland, Georgien, Österreich, Slowakei, Tschechien und Ungarn alte und neue Eierschmucktechniken vor. Unter ihnen auch Frau Scholze aus Bautzen sowie Frau Schmiedel und Frau Marusch aus Schleife. Durch ihre Trachten und die vielfarbigen sorbischen Ostereier (Wachsreservetechnik, Bossiertechnik) zog es sehr viele Besucher an ihre Stände. Dort fanden sie auch Info-Material und Imagebroschüren aus der sorbischen Lausitz. Bei vielen Begegnungen zwischen Ensemblemitgliedern und Linzern konnten Fragen zur Heimat, zur Sprache, zur Lebensweise, zu Brauchtum und Traditionen der sorbischen Bevölkerung sowie zum Tourismus in der Lausitz beantwortet werden. Um alles original erleben zu können, hat ein Tourismusbüro noch an dem Wochenende Kontakt zu einem Hotel in der Region Weißwasser aufgenommen und plant bereits in diesem Jahr eine Busreise in den ländlichen Raum der Sorben im Kirchspiel Schleife.
Zwischen den Auftritten und an den Abenden hatten die Ensemblemitglieder noch genügend Zeit, um die schöne und saubere Stadt Linz und ihre Gastfreundschaft näher kennen zu lernen.
Mit tollen Eindrücken, vielen Fotos und dem Wunsch, die Verbindung nach Österreich lebendig zu halten, verabschiedeten sich alle Volkskünstler von ihren Gastgebern.
Quelle: Pressemitteilung der Domowina

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Großes Spargelstechen mit Minister Kupfer und Elizabeth I.

Für Sachsens Spargelbauern begann die Saison in diesem Jahr so früh wie lange nicht mehr. Wie aber wirkt sich der zeitige Auftakt auf die Qualität, Erträge und die Preise des beliebten Stangengemüses aus? Konnten sich die Spargelanbauer im Freistaat rechtzeitig darauf einstellen und gibt es in diesem Jahr ausreichend Erntehelfer? Über diese und weitere Fragen rund um die Spargelsaison 2009 möchte Sie Landwirtschaftsminister Frank Kupfer, gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Sächsischen Spargelverband e.V., Holger Schöne, informieren.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir Ihnen gerne die frischgebackene Sächsische Spargelkönigin Elizabeth I. vorstellen. Im Anschluss werden alle Beteiligten ihre Fertigkeiten beim Umgang mit dem Stecheisen unter Beweis stellen. Die eingebrachte Ernte wird einer sozialen Einrichtung gestiftet.

Wir laden Sie recht herzlich ein zur:

Spargelernte mit Agrarminister Frank Kupfer am Dienstag, 21. April 2009, 10.00 Uhr
in der Bergener Landwirtschaftsgesellschaft mbH, Alter Kirchweg 1,
in 02979 Elsterheide/OT Bergen (Lkrs. Bautzen)
Quelle: Pressemitteilung des Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

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Osterreiten 2009

Osterreiter

Pferdeschmuck

Die Osterreiter-Prozessionen erfreuen sich steigender Beliebtheit. 35.000 Schaulustige, das sind 5.000 mehr als im Vorjahr, säumten die Straßen.
In grauer Vorzeit sollten Ritte um die Felder der Gemeinde für gute Ernteerträge sorgen. Die Geschichte der Osterreiter lässt sich bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen. Damals hatte die Prozession noch nicht heutige Ausmaße und verlief zwischen Wittichenau und Hoyerswerda.
Heute verkünden die 1.700 sorbischen Osterreiter, verteilt auf 9 Prozessionen, in sorbischer Sprache die Auferstehung Jesu Christi. Jeder männliche Sorbe sieht es als seine Glaubenspflicht an, der Prozession hoch zu Ross beizuwohnen. Nicht jede sorbische Familie kann ein Pferd ihr eigen nennen, und so werden extra für die Osterprozession Pferde gemietet. Die Osterprozession erfordert eine Menge Vorbereitung und Koordination. Die Crostwitzer Prozession bestand z.B. aus ~ 270 Reitern. Wenn man sich einen Chor mit so vielen Sängern vorstellt, die alle zur gleichen Zeit zu singen anfangen sollen und sich dabei einander nicht sehen, erkennt man leicht die riesigen Dimensionen.
Die Ehefrauen und Töchter der Reiter fangen schon Tage zuvor an, die Pferde zu schmücken. Jeder Reiter, der zum ersten Mal an der Prozession teilnimmt, trägt einen grünen Kranz auf der Brust, beim 25. Mal einen silbernen und beim 50. Mal einen goldenen Kranz.
Vor der Prozession werden die Reiter vom Gemeindepfarrer gesegnet. Die Prozession ist, was den Osterreitern sehr am Herzen liegt, eine Glaubenssache und keine Folklore. So gibt es entlang der Strecke keinerlei Imbissbuden. Dies stört vielleicht den einen oder anderen Zuschauer, aber es bewahrt das Flair der Osterreiter so wie es schon vor 500 Jahren war.

Hier einige Impressionen von Thomas Heide der Crostwitzer Prozession (alle Bilder):
Osterreiter
Osterreiter
Bei Prozession in Bautzen war Joerg Stephan vor Ort ( alle Bilder ):
Osterreiter
Osterreiter
Osterreiter

Danke an Jana für die Hinweise.

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Baubeginn für Internat des Sorbischen Schul- und Begegnungszentrums (SSBZ) ist genehmigt

Die Landesdirektion Dresden hat mit Schreiben vom 12. März 2009 den Beginn der Baumaßnahme Internat Sorbisches Schul- und Begegnungszentrum in Bautzen genehmigt.

Das bedeutet für das Gesamtprojekt Internat, dass nach Abschluss der Abrissarbeiten direkt mit dem Bau des neuen Gebäudes begonnen werden kann.

Die bauliche Fertigstellung ist für Ende 2009 geplant.
Quelle: Pressemeldung des Landratsamtes Bautzen

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Immer mehr sächsische Schüler lernen Polnisch

Trotz rückläufiger Schülerzahlen wächst kontinuierlich die Anzahl von Schülern, die Polnisch als Fremdsprache im Unterricht oder in einer schulischen Arbeitsgemeinschaft lernen. Die Zahl hat sich innerhalb der letzten sieben Jahre verdreifacht. So waren es im Schuljahr 2008/2009 insgesamt 1.434 Schüler. Noch im Schuljahr 2001/2002 waren es nur 442 Schüler. Das entspricht einem Anstieg von rund 70 Prozent. Kultusminister Roland Wöller freute sich über das Interesse der Schüler an Polnisch: “Die wirtschaftlichen Beziehungen zu unseren osteuropäischen Nachbarn werden immer wichtiger. So haben die Schüler, die neben Englisch auch Polnisch in der Schule lernen, in Zukunft einen Vorteil. Mit dem Beherrschen der polnischen Sprache belegen die Schüler eine Nische, die bei der späteren Job suche Gold wert sein kann”, so Wöller. (weiterlesen…)

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Tillich wirbt für Studium in Sachsen

Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat den sächsischen Abiturientinnen und Abiturienten ein gutes Gelingen und viel Erfolg für die kommenden Abiturprüfungen gewünscht. In einem persönlichen Brief würdigte der Ministerpräsident die zu Ende gehende Schulzeit als einen wichtigen Lebensabschnitt und warb zugleich für ein Studium an sächsischen Hochschulen. Dank sehr guter Studienbedingungen, einer modernen technischen Ausstattung und einem guten Betreuungsverhältnis zwischen Studenten und Professoren, biete ein Hochschulstudium im Freistaat beste Berufsaussichten. Das Schreiben wurde jetzt versandt und erreicht die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten nach ihren Osterferien. Die diesjährigen schriftlichen Abiturprüfungen beginnen am 27. April. Die sich anschließenden mündlichen Prüfungen werden bis zum 29. Mai abgeschlossen sein. Im Schuljahr 2008/2009 gibt es insgesamt 16.058 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangs-/Klassenstufen zwölf und 13 an sächsischen Gymnasien, Abendgymnasien, Kollegs, Freien Waldorfschulen und Beruflichen Gymnasien.

Gleichzeitig warb Tillich auch um Studienanfänger, die bisher nicht in Sachsen leben. „Sachsen ist für künftige Studenten ein attraktives ‚Hingeh-Land’. Hier wird mit besonderer Leidenschaft gelernt und gelehrt. Neben unseren Hochschulen sind auch die ansässigen Unternehmen spitze in Forschung, Entwicklung und Technik. Sie bieten attraktive Arbeitsbedingungen in innovativen Branchen. Hochschulabsolventen bekommen die Chance, eigene Ideen zu verwirklichen und die Zukunft zu gestalten“, sagte der Ministerpräsident in Dresden. (weiterlesen…)

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Ministerpräsident Stanislaw Tillich besucht den Landkreis Bautzen

Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) besucht am 6. April 2009 den Landkreis Bautzen. Nach der Verwaltungsreform im vergangenen Jahr möchte der Regierungschef auch diese vierte Kreisbereisung nutzen, um sich im Rahmen von Gesprächen mit Landrat Michael Harig und den Bürgermeistern des Landkreises Bautzen sowie mit Unternehmern vor Ort ein umfassendes Bild von der Entwicklung im Landkreis zu machen.
Medienvertreter sind herzlich eingeladen, den Ministerpräsidenten am 6. April 2009 bei folgenden Terminen zu begleiten:

09.30 Uhr Besuch bei der Firma PEWO Energietechnik GmbH
Ort: Geierswalder Straße 13, 02979 Elsterheide

Ministerpräsident Stanislaw Tillich wird gemeinsam mit den Geschäftsführern des Unternehmens, das Lösungen und Produkte für die Energieerzeugung sowie deren Übertragung und Verteilung in Nah- und Fernwärmeprojekten bietet, einen Betriebsrundgang machen.

11.30 Uhr Besuch bei der BUDISSA Agrarprodukte Aktiengesellschaft Niederkaina
Bildtermin an der Biogasanlage und der Milchviehanlage
Parkmöglichkeit: Birnenallee 10, 02694 Malschwitz; fünf Minuten Fußweg zur Biogasanlage

Die BUDISSA AG betreibt auf 8700 ha umweltgerechte Landwirtschaft. In neuen und rekonstruierten Stallungen werden 5500 Rinder und 8250 Schweine gehalten. Die Firma ist mit 246 Arbeitsplätzen und 20 Ausbildungsplätzen ein wichtiger Arbeitgeber in der Region.

ca. 12.30 Uhr Imbiss und Gespräch und mit dem Geschäftsführer der BUDISSA AG, Johannes Pietschmann, in der Hauptgeschäftsstelle der BUDISSA AG
Ort: Purschwitzer Straße 17, 02625 Bautzen OT Niederkaina

13.15 Uhr Pressegespräch mit Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Landrat Michael Harig
Ort: Konferenzraum der Kreissparkasse Bautzen, Kesselstraße 31, 02625 Bautzen

Achtung: Medienvertreter sind hierzu herzlich eingeladen, werden aber gebeten, sich bei Interesse per E-Mail in der Pressestelle der Sächsischen Staatskanzlei bei Nico Friebel (nico.friebel@sk.sachsen.de) anzumelden.

14.30 Uhr Vorstellung der Oberlausitz-Kliniken GmbH im Rahmen eines Besuches des Krankenhauses Bischofswerda. Neben Gesprächen mit der Geschäftsführung und Ärzten stehen die Besichtigung der Notfallambulanz, des Kreißsaals und der Station 33 auf dem Programm.
Ort: Krankenhaus Bischofswerda, Kamenzer Straße 55, 01877 Bischofswerda

15.30 Uhr Besuch des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ), bestehend aus einer Allgemeinarztpraxis und einer Augenarztpraxis, im Seniorenwohnhaus Belmsdorfer Straße.
Ort: MVZ, Belmsdorfer Straße 43, 01877 Bischofswerda

Zentrales Thema ist die medizinische Versorgung im ländlichen Raum, gerade im Hinblick auf die demografische Entwicklung. Dazu bieten die Oberlausitz-Kliniken mit ihren Medizinischen Versorgungszentren ein innovatives Versorgungskonzept.

16.30 Uhr Betriebsbesichtigung der Lakowa GmbH in der Betriebsstätte in Sohland
Ort: Am Birkenhügel 3, 02689 Sohland

Die Lakowa GmbH ist Hersteller von technischen Kunststoffteilen und arbeitet auf Grundlage modernster Technologien der Kunststoffverformung, der RIM-Gießtechnik und der CNC-Frästechnik. Der Familienbetrieb besitzt eine über 90-jährige Tradition.
Quelle: via Pressemitteilung der Sächsischen Staatskanzlei

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Tillich würdigt die Bedeutung von Bombardier für den Wirtschaftsstandort Ostsachsen

Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat heute die große Bedeutung von Bombardier für den Wirtschaftsstandort Ostsachsen gewürdigt. Am Rande der Inbetriebnahme einer neuen Fertigungshalle des Unternehmens erklärte er: „Die wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre haben wir zu einem erheblichen Teil den Unternehmen zu verdanken, die sich seit 1990 engagieren. Hier im östlichen Sachsen ist das in ganz besonderer Weise Bombardier, der größte Arbeitgeber in Görlitz und Umgebung.“

In Görlitz werden im Rahmen zweier aktueller Großaufträge neun Züge und 74 Wagenkästen für die Metro der indischen Hauptstadt Delhi sowie 800 Doppelstockwagen für die Deutsche Bahn hergestellt. Aufgrund von Bombardiers Stellung als größtem regionalem Arbeitgeber, der die wirtschaftliche Zukunft und die Perspektiven der Menschen in Ostsachsen maßgeblich präge, sei das in einer Zeit vieler schlechter Nachrichten eine hoch erfreuliche Botschaft für diese Region, sagte Tillich. (weiterlesen…)

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