Beiträge auf sorben.org zum Thema

Krabat – eine sorbische Sage

Krabat, abgeleitet von “Kroate” ist eine Sagengestalt der Sorben. Die Krabat-Sage ist ein Volksmärchen aus der Oberlausitz, das unter anderem im Landkreis Kamenz, Landkreis Bautzen, den dörflich geprägten Ortsteilen der kreisfreien Stadt Hoyerswerda und dem niederlausitzerischen Dorf Proschim spielt. Die Sagengestalt wurde in der Literatur und Filmwelt sehr vielfälltig behandelt. Krabat ist eine Hauptfigur dreier Romane des bedeutenden sorbischen Schriftstellers Jurij Brězan: Die Schwarze Mühle (1968), Krabat oder Die Verwandlung der Welt (1976) und Krabat oder Die Bewahrung der Welt (1993). Filmtechnisch würde die sage z.B. 1975 in der DDR unter dem Titel “Die schwarze Mühle” verfilmt und 1977 in einem tschechisch-deutschen Zeichentrickfilm mit dem Titel “Krabat” durch den Regisseur Karel Zeman behandelt.
Der neuste Film zur Krabat-Sarge ist gerade in den Kinos angelaufen und schein sehr sehr gut anzukommen: Gleich am ersten Wochenende nach dem Start belegt der Streifen Platz 3 der deutschen Kino-Charts. Hier der aktuelle Trailer:

Als armes Kind war Krabat einst in die Zaubermühle gekommen, erlag dort fast der bösen Macht des Müllers und konnte sich erst dank der Liebe aus dem Teufelsbann befreien. Später half Krabat den Menschen, reiche Ernten einzufahren und Katastrophen abzuwehren. Krabat wird auch Faust der Lausitz genannt

Hörspiel der ARD

Reise ins Krabatland des MDR

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Kirmes in Crostwitz & Schleife und Herbstkonzert in Nebelschütz

Am 24.10.2008 um 19:00 Uhr startet in der Pfarrkirche Crostwitz mit einer Heiligen Messe die diesjähre Kirmes in Crostwitz. Im Anschluss gibt es ein Programm im Saal des alten Erbgerichtes.

In Schleife feiern paralell zur Kirmes am 25. Oktober 2008 um 18:30 Uhr das Jubiläum mehrer Ortsvereine.

Am 31.10.2008 um 19:45 Uhr findet ein Herbstkonzert im Pfarrgemeindesaal “Bjesada” in Nebelschütz statt. Autreten wird die Gruppe “Über die Flure”. (Anmeldung und mehr Informationen via 03571 / 41 80 26)

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„Solidarität unter den Kommunen“ ist reine Gleichmacherei

Die Idee von Sachsens Finanzminister Georg Unland, mit dem Geld gut wirtschaftender Gemeinden einen Extra-Bonus für finanzschwache Gemeinden zu finanzieren, lehnt die FDP Bautzen als reine Gleichmacherei ab.

„Damit wird das Leistungsprinzip endgültig ausgehebelt,“ erklärt Mathias Bielich, Vorsitzender der FDP Bautzen, „Welche Gemeinde soll dann noch ernsthaftes Interesse an einer ordentlichen Haushaltsführung haben? Der Erfolgreiche wird versuchen, seinen Finanzbedarf künstlich zu erhöhen und der weniger Erfolgreiche, die Gewinnzone erst gar nicht zu erreichen.“

Nach einem Bericht der Sächsischen Zeitung vom 22.10.2008 betrifft die Abgabe im Kreis Bautzen die Gemeinden Wachau und Spreetal. Diese Gemeinden sollen mit 50 Prozent ihrer Steuermehreinnahmen die restlichen 62 Gemeinden des Kreises mitfinanzieren.

Bielich weiter: „Nicht vergessen darf man dabei, das eine erhöhte Steuerkraft in der Regel auch erhöhte Belastungen für die Kommunen bedeuten, beispielsweise durch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen mit den bekannten Nebenwirkungen.“
(Quelle: Pressemitteilung der FTP-Bautzen)

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Kirmes in Bautzen

Am 11. Oktober um 16:30 startet im Haus der Sorben in Bautzen die diesjährge Kirmes. Zum Programm tragen unteranderem die sorbische Grundschule sowie die sorbische Mittelschule aus Bautzen bei.

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Warum katholische Geistliche nicht heiraten?

Katolische Geistliche lebenheutzutage “Zölibat”. Zölibat kommt von “caelebs” was lateinsch soviel wie unverheiratet heißt.

In der katholischen Kirche ist der Zölibat seit dem 6. Jahrhundert für alle Geistlichen vorgeschrieben!

Zitat von Jesus: “Jeder, der um des Reiches Gottes willen Haus oder Frau, Brüder, Eltern oder Kinder verlassen hat, wird schon in dieser Zeit das Vielfache erhalten und in der kommenden Welt das ewige Leben.” (Lukas 18, 28 ff)

Es hat allerdings alles einen sehr einleuchtenden und logischen Hintergrund. Angenommen ein Priester wäre verheiratet. Er dürfte während ihres Priesterleben, keinerlei Reichtümer anhäufen. Solange er seiner Arbeit nachgeht, werden er und seine Familie vom Dorf versorgt und können kostenfrei im Pfarrhauswohnen. Aber was ist dann wenn er nicht mehr lebt? Ein neuer Pfarrer kommt und seine Familie möchte natürlich auch im Pfarrhaus wohnen. Was nun? Die Familie des verstorben Pfarrers ist quasi mittellos und ohne Obdach. Und ein kleines Dorf hat nicht die “wirtschaftliche Kraft” die Familie des alten und des neuen Pfarres zu unterstützen, auch wenn es ihnen eine Herzensangelegenheit ist.

Bitte korregiert mich wenn ich das falsch sehe.

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Wie die Sorben um ihre Sprache kämpfen

Sehr interressantes Interview vom Bayrischen Rundfunk zur Sorbisches Sprache, unter anderem aus dem Crostwitzer Kindergarten(einer der drei Witaj-Kindergärten) und dem Bautzener Sommertheater.

Interview anhören

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