Beiträge auf sorben.org zum Thema

Stanislaw Tillich warnt vor Verharmlosung der DDR Diktatur

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Stanislaw Tillich

Ministerpräsident Stanislaw Tillich warnt vor einer Verharmlosung der DDR-Diktatur. Tillich sagte beim Auftakt der Verantstalltung “Wie schmeckte die DDR? – Wege zu einer Kultur des Erinnerns”: “Wir müssen aufpassen, dass die Wölfe nicht die Geschichte der Lämmer umschreiben”.

In der DDR gab es das private Glück, Freundschaften, an die sich jeder gern erinnere. Es sei absolut menschlich, dass man sich mit größerem zeitlichem Abstand eher an die guten Dinge erinnert. “Darüber aber dürfen wir nie das Leid derer vergessen, die unter dem Unrecht der SED zu leiden hatten.”

Die Rede war der Auftakt für eine einjährige Ringvorlesung, die zeigen soll, wie die DDR war. Die Ringvorlesung findet jeden Dienstag um 20.00 Uhr im Stadtmuseum Dresden statt.

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Papst Johannes Paul 2 in Crostwitz

Vor 28 Jahren besucht der Krakauer Kardinal Karol Wojtyla (später Papst Johannes Paul 2) Crostwitz. Davon zeugt heute, eine an der Kirche angebrachte Steingedenktafel, die in sorbischer Sprache dem Papst für seinen Besuch dankt: „Papst Johannes Paul II., der erste slawische Papst, besuchte als Kardinal am 28. September 1975 die Gemeinde Crostwitz. Die dankbaren katholischen Sorben.“

Karol Wojtyla war dem sorbentum immer sehr zugeneigt, so spendete er als Papst, den Segen zu Ostern und Weihnachten als eine von 62 Sprachen stets auch auf sorbisch.

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Gemeinde Crostwitz

Crostwitz liegt im Zentrum des zweisprachigen Gebietes der Oberlausitz.

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Crostwitz Wappen

Die hier lebende Bevölkerung ist überwiegend sorbischer Nationalität. Im Gemeindegebiet Crostwitz leben ca. 1.195 Einwohner und es erstreckt sich auf einer Fläche von 13 Quadratkilometern. Über 90% der Bevölkerung beherrschen die sorbische, genauso wie die deutsche Sprache. Für viele unter ihnen ist Sorbisch die erstere Muttersprache, was sich auch im täglichen Leben deutlich wiederspiegelt.

Die Gemeinde Crostwitz besteht aus den Orten Crostwitz, Caseritz, Horka, Kopschin, Nucknitz und Prautitz.
Crostwitz Ortseingangsschild (weiterlesen…)

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Erfolgreiche WITAJ-Konferenz in Zeißig

(Hoyerswerda) Mit rund 120 Teilnehmern – Eltern, Erziehern, Lehrern sowie Vertretern von freien und kommunalen Schul- und Kindergartenträgern – fand am Sonnabend in Zeißig die WITAJ-Fachkonferenz statt. Anwesend waren auch Landtagsabgeordnete Marko Schiemann und die Fachberaterin für Sorbisch an Grundschulen, Frau Knoblich.

In mehreren Vorträgen wurde aus unterschiedlicher Sicht eine Bilanz der frühzeitigen zweisprachigen Erziehung nach der Immersionsmethode gezogen, die der Vertreter des Sächsischen Sozialministeriums Arnfried Schlosser als großen Vorteil für die kognitive Entwicklung des Kindes bezeichnete.
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Keine Jagd auf „Isegrim“

(24.09.2008/ Bautzen) „Die Wölfe im Wald sind mir weit lieber als Wölfe im politischen Schafspelz,“ kommentiert das Bautzener FDP-Landesvorstandsmitglied Mike Hauschild die neueste Forderung des Kreisrates Henry Nitzsche nach einem harten Durchgreifen gegenüber den grauen Gesellen. „Ich sehe die Tiere als Teil der vielfältigen Lausitzer Natur. Wir Menschen müssen das Zusammenleben mit ihnen organisieren und nicht gleich mit der Flinte drohen.“

Die Ansiedlung von Wölfen in der Lausitz ist ein Erfolg, der nicht leichtfertig aufgegeben werden darf. Laut einer mit Mitteln des Freistaates finanzierter Studie besteht die Nahrung der Tiere zu mehr als 97% aus Rehen, Rotwild und Schwarzwild, also Wildschweinen. Deren Dezimierung ist das erklärte Ziel sächsischer Jäger. (weiterlesen…)

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Sorbisches Museum in Bautzen

In den Ausstellungen des Museums wird der Besucher über Herkunft, Sprache, Kunst und Literatur, Lebensweise und Brauchtum der Sorben informiert.
Weitere Informationen auf der Museumswebseite.

Sorbisches Museum
Ortenburg 3 – 5
02625 Bautzen
Telefon: +49 (0) 3591/ 424 03
Telefax: +49 (0) 3591/ 424 25

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Tillich: Trebendorf-Vertrag ist wegweisend für die Zukunft der Lausitzer Braunkohle

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat die Einigung des Energiekonzerns Vattenfall mit der Gemeinde Trebendorf als „Meilenstein in der Diskussion um die Zukunft der Braunkohle“ bezeichnet. „Der Trebendorf-Vertrag wird Vorbild sein für die Verhandlungen mit den Bürgern im Gebiet rund um den Tagebau Nochten: für Schleife, Mühlrose, Mulkwitz und Rohne“, erklärte Tillich am Mittwoch in Trebendorf. Die Dorfbewohner hätten dazu beigetragen, dass der Tagebau in der Region ein Garant für eine sichere und unabhängige Energieversorgung bleibe. “Braunkohle und ihre Verstromung werden auch in Zukunft vielen Menschen in Ostsachsen den Wohlstand sichern”, sagte Tillich. (weiterlesen…)

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Sorbisches Onlineradio

Radio “Satkula” ist ein Onlinestreamradiosender des MDR’s (Mitteldeutschen Rundfunk) der jeden Montag von 20:00-22:00 Uhr auf Sendung geht. Er richtet sich hauptsächlich an die 14 bis 25 Jahre alten Sorben. Wer also einmal Obersorbisch hören möchte kann gern einmal in der 2 Stündingen Sendezeit reinhören.

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Projektnachmittag für Toleranz

Unter dem Titel “Der Andere ist so wie ich – Ty sy kaž ja” findet am 25. September ein bunter Projektnachmittag für Schüler auf der Ortenburg in Bautzen statt. Beginn ist 13.00 Uhr im Burgtheater mit einer Theaterszene von Schülern für Schüler. Danach besuchen die teilnehmenden Schüler verschiedene Stationen der Akteure.

Im Mittelpunkt des Nachmittages steht der Dialog zwischen sorbischen, deutschen aber auch Aussiedler- und Migrantenkindern. Ziel ist es, mit den Schülern vorbeugend und präventiv an der Thematik Toleranz und Demokratie spielerisch und gestalterisch zu arbeiten. Mitwirkende
Akteure sind das Deutsch-Sorbische Volkstheater, das Sorbische Museum Bautzen, das Sächsische Oberverwaltungsgericht sowie der Sorbische Jugendverein PAWK und die Domowina – Bund Lausitzer Sorben. (weiterlesen…)

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Buchempfehlung um Sorbisch zu erlernen

Selbst wenn Sie fast überall auf zweisprachige Beschilderung treffen: Sorbisch werden Sie bei Ihrem Besuch im Spreewald nur wenig hören. Die Sorben mit ihrer westslawischen Sprache sind eine kleine Minderheit. Und genau hierin liegt der Reiz: etwas zu erleben, was so in Deutschland einzigartig ist.Für den, der schließlich ein bisschen auf den Geschmack des Sorbischen gekommen ist, werden sich schnell weitere Brücken auftun. Auch bei Ihrem nächsten Urlaub in Polen oder Tschechien werden Sie bemerken, dass das eine oder andere Wort, das Sie hören, Ihnen nicht mehr ganz so fremd vorkommt und dass Sorbisch, Polnisch und Tschechisch gar nicht so unterschiedlich sind.Sie werden merken, dass Ihr Versuch, sich auf die Zweisprachigkeit der Leute einzulassen und in ihrer Muttersprache zu kommunizieren, dazu führt, dass man Ihnen sehr herzlich und aufgeschlossen gegenübertritt.

Buchempfehlung zum sorbisch lernen

In diesem Buch werden werden die Obersorbische- als auf die Niedersorbischesprache behandelt.  Zuerst wird die gesamte Grammatik behandelt. Diese ist wegen ihrer 7 Fälle noch einen zacken umfangreicher als z.B. die russische mit ihren 6 Fällen.  Der großteil des Buches gibt für viele teile des alltäglichen Lebens Hilfestellung mit einer sehr sehr umfangreichen Sammlung an Alltagssätzen.

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