Beiträge auf sorben.org zum Thema

Sorbische Nationalmannschaft bei der Europeada

Morgen startet die Europedia in Graubünden in der Schweiz. An der Europedia nehmen Fussballmanschaften Europäischer Sprachminderheiten teil.

Auch die Sorben sind mit einer sorbische Nationalmannschaft vertreten. Sie nennen sich “Serbia Lusatia“ – Sorbische Oberlausitz. Die Spieler spielen sonst Kreis- bis Bezirksklasse.

In der Vorrunde treffen sie auf die Okzitanier, Zimbrer sowie die kroatische Minderheit aus Rumänien.

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Wörter / Wortphrasen auf Sorbisch

Da jetzt schon 3 Fragen nach zur Übersetzung eines Wortes oder Satzes gekommen sind will ich die Gelegenheit ergreifen und die Antoworten dazu gleich aufschreiben.

Wenn ihr eine Frage habt dann könnt ihr diese Entweder in den Kommentaren stellen oder mir eine Email an frage@sorben.org senden. Bitte achtet darauf das sorbisch nicht gleich sorbisch ist! Es gibt Ober- und Niedersorbisch. Grob gesagt sprechen die Sorben in Sachsen Obersorbisch und die Brandenburgersorben Niedersorbisch. Die Sprachen unterscheiden sich in vielen Aspekten, angefangen das es Unterschiede im Alphabet gibt. Für das Obersorbisch habe ich vor rund einem halben Jahr mal versucht, das Alphabet samt Aussprache niederzuschreiben:Obersorbisches Alphabet (Wenn keine Aussprache vermerkt ist, ist sie genauso wie die deutsche).

Die Eingabe der Zeichen in den PC ist am Anfang etwas mühsehlig, deswegen werde ich dafür einen extra Artikel schreiben.

Deutsch Obersorbisch Niedersorbisch
Hallo! Halo! Halo!
Danke! Dźakuju so. Źěkujom se.
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Interview mit Stanislaw Tillich

Die Sächsiche Zeitung hat mit dem neuen Sächsischen Ministerpräsident Stanislaw Tillich ein sehr interressantes und aufschlussreiches Interview geführt

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Hunderte Sorben demonstrieren in Berlin

Ein Novum gab es am 29. Mai 2008: Die Sorben, eine slawische Minderheit mit rund 60000 Angehörigen in der Ober- und Niederlausitz, organisierten ihre erste Demonstration in Berlin. Dem Aufruf der Initiativgruppe von Betriebs- und Personalräten sorbischer Institutionen folgten mehr als 500 Menschen. Sie versammelten sich auf dem Berliner Bebelplatz und zogen dann die Straße Unter den Linden entlang bis zum Brandenburger Tor, wo mehrere Redner – darunter der Staatsminister a. D. für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Sachsen und Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Prof. Dr. Hans Joachim Meyer , Domowina-Vorsitzender Jan Nuck, Bundestagsabgeordnete der CDU, der SPD, von Bündnis 90/Die Grünen sowie der Linken – die Forderungen nach einer langfristigen und auskömmlichen Finanzierung der sorbischen institutionellen und Projektarbeit unterstützten. Die Stiftung für das Sorbische Volk müsse mit jährlich mindestens 16,4 Millionen Euro unterstützt werden, verlangte der Domowina-Vorsitzende Jan Nuck. Das wären 800.000 Euro mehr als bisher zugesagt. Die Domowina ist der Dachverband sorbischer Vereine. (weiterlesen…)

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Stiftung für das Sorbische Volk langfristig sichern

“Allein die Ankündigung der ersten Demonstration der Sorben in Berlin hat Wirkung gezeigt”, glaubt der Sprecher für die Belange der sorbischen Minderheit der Fraktion DIE LINKE, Ilja Seifert. Kurz vor der heutigen Demonstration hat der Haushaltsauschuss des Bundestags die Entsperrung der Mittel für die Stiftung für das sorbische Volk beschlossen. Zudem wurde der Entwurf eines Finanzierungsabkommens zwischen dem Bund und den Ländern Sachsen und Brandenburg auf den Weg gebracht. (weiterlesen…)

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Koalition gibt Mittel für Sorben frei

Anlässlich der heutigen Sitzung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages erklären der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Steffen Kampeter MdB, und die stellvertretende haushaltspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Petra Merkel MdB:

Heute werden die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Entsperrung der Mittel für die Stiftung für das Sorbische Volk beantragen.
(weiterlesen…)

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Behm begrüßt Finanzierungsabkommen zur Stiftung für das sorbische Volk

Das neue Finanzierungsabkommen für die Stiftung für das sorbische Volk steht. Entsprechende Unterlagen des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, liegen dem Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages zu seiner heutigen Sitzung vor.

Dazu erklärt Cornelia Behm, Bundestagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aus Brandenburg:

„Die Förderung des sorbischen/wendischen Volkes in Deutschland ist gesichert. Ich begrüße die späte Einigung des Bundes und der Länder Sachsen und Brandenburg, auch wenn die Sorben/Wenden lange auf diesen Tag warten mussten und die Finanzierungshöhe unter dem Bedarf von insgesamt 16,2 Mio. Euro pro Jahr bleibt.

Die Verpflichtung des Bundes, seinen Finanzanteil für die nächsten 5 Jahre auf 7,6 Mio. Euro festzuschreiben, ist ein wichtiges Zeichen dafür, dass die Pflege einer lebendigen sorbischen/wendischen Kultur im gesamtstaatlichen Interesse Deutschlands ist. Gleichzeitig begrüße ich die Bereitschaft des Freistaates Sachsen, seinen Finanzanteil in den nächsten 5 Jahren um 100.000 Euro jährlich aufzustocken. Allerdings wird der von den sorbi-schen/wendischen Vertretern in Anschlag gebrachte Finanzbedarf von insgesamt 16,2 Mio. Euro nicht einmal im Jahr 2012 erreicht. Negativ ist in diesem Zusammenhang auch, dass Brandenburg diesem positiven Beispiel nicht folgen wird. Für ein Bundesland, welches sich bei zahlreichen Auftritten mit der nationalen Minderheit schmückt, ist das ein Armutszeugnis.“

Die Eckpunkte des Abkommens:

- Laufzeit 5 Jahre bis 2012

- Beginn rückwirkend zum 01.01.08

- Bundeszuschuss 2008-2012 konstant 7,6 Mio. Euro.

- Sachsen erhöht Mittel von ca. 5,4 Mio. Euro im Jahr 2008, ab 2009 um jährlich 100.000 Euro auf ca. 5,8 Mio. Euro im Jahr 2012.

- Brandenburg hält seine Mittel bei ca. 2,5 Mio. Euro konstant.
Quelle: Pressemitteilung

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Stanislaw Tillich mit 97,7 Prozent zu Sachsens CDU-Chef gewählt

Der 49-Jährige wurde mit 97,7 Prozent der Stimmen auf dem Landesparteitag der Union am 24.05.2008 in Zwickau gewählt. Mit nur 5 Gegenstimmen und 213 Delegierten die ihn beführworten hat er als Landeschef der Sachsen-CDU das zweitbeste Wahlergebnis in der Geschichte der sächsischen CDU-Vorsitzenden. Tillich entstammt einer sorbischen Familie katholischer Konfession. Er lebt in Panschwitz-Kuckau, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Neben Deutsch und Obersorbisch spricht er  auch Polnisch und Tschechisch.

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Ostern

Ostern ist das höchste Fest für uns Christen im Kirchenjahr. Es wird die Auferstehung von Jesus Christus gefeiert, nachdem er am Kreuz für die Menschheit gestorben ist (Karfreitag). Ostern ist ein beweglicher Feiertag und wird immer am Sonntag nach dem 1. Frühlingsvollmond gefeiert.
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Die Osterreiter

Die Strecken und Zeiten der Osterreiter
Am Ostersonntag reiten die katholischen Männer einer Kirchengemeinde in Frack (Gehrock) und Zylinder auf festlich geschmückten Pferden in die Nachbargemeinde, um dieser die frohe Botschaft zu verkünden, dass der Herr Jesus Christus auferstanden ist. Es ist Brauch, dass die besuchte Gemeinde einen Gegenbesuch durchführt. Jeder Prozessionszug, der aus bis zu über hundert Reitern und Pferden bestehen kann, darf dabei den anderen nicht kreuzen – das bringt Unglück. Vorneweg reiten die Fahnenträger, die Träger der Christusstatue und des Kreuzes. (weiterlesen…)

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