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15 Jahre Stiftung für das sorbische Volk

Die Stiftung für das sorbische Volk beging am Freitag in Bautzen (Sachsen) mit einer Festveranstaltung das 15. Jubiläum ihrer Gründung.

Der brandenburgische Kulturstaatssekretär Dr. Johann Komusiewicz würdigte in seinem Grußwort die erfolgreiche Arbeit der Stiftung bei der Bewahrung und Entwicklung, Förderung und Verbreitung der sorbischen Sprache, Kultur und Traditionen als Ausdruck der Identität des sorbischen Volkes.

„Mit der Gründung der Stiftung für das sorbische Volk 1991 und der Erlangung ihrer Rechtsfähigkeit 1998 wurden die maßgeblichen Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung der sorbischen Sprache und Kultur geschaffen. Die Stiftung darf zu Recht als ein Instrument moderner Minderheitenpolitik des Bundes und der Länder Brandenburg und Sachsen angesehen werden, das auch einem internationalen Vergleich standhält“, so der Staatssekretär.

Am 19.10.1991 wurde die Stiftung für das sorbische Volk als zunächst nichtrechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts im Geschäftsbereich der Sächsischen Staatskanzlei mit Sitz in Bautzen gegründet. Mit Unterzeichnung des Staatsvertrages zwischen dem Land Brandenburg und dem Freistaat Sachsen über die Errichtung der „Stiftung für das sorbische Volk“ vom 28.08.1998 erlangte die Stiftung ihre Rechtsfähigkeit. Gleichzeitig wurde ein bis zum 31.12.2007 gültiges Finanzierungsabkommen zwischen dem Bund und den Ländern Brandenburg und Sachsen vereinbart. Auf dieser Grundlage erhält die Stiftung zur Erfüllung des Stiftungszweckes jährliche Zuschüsse.
Quelle: Pressemitteilung des MWFK Brandenburg

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