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10. Sommertheater Bautzen auf der Ortenburg

Am 16. April 2005 startet der Vorverkauf für den 10. Theatersommer im Burgtheater. Von 11.00 bis 18.00 Uhr werden dort ausschließlich Karten für den Theatersommer verkauft, ohne dass Telefon- und Internetbuchungen mit den Wartenden “konkurrieren”.

10. Bautzener Theatersommer
Volksstück vom Johannes Karasek, genannt der Schrecken der Oberlausitz
vom 30. Juni bis 31. Juli im Hof der Bautzener Ortenburg
Preisermäßigungen nur im Vorverkauf!
Preise von 7,00 bis 22,00 Euro
Der normale Vorverkauf beginnt am Dienstag, 19. April an der Theaterkasse Seminarstraße/Ecke Bauerngasse.
- montags bis freitags 11.00 bis 18.00 Uhr
- telefonische Reservierungen unter: 03591/584 225 oder 584 273
- Internetbuchung: www.theater-bautzen.de

Zum Stück
“Karasek is noa ni weg…”
Nein, er ist wieder da und ziemlich lebendig: auf der Ortenburg zu Bautzen. Inmitten der wunderschönen historischen Altstadt der tausendjährigen Stadt wird mit einem kräftigen Augenzwinkern die Lebensgeschichte die legendären Oberlausitzer Volksgestalt Johannes Karasek erzählt.
Zwischen Leutersdorf und Schirgiswalde nutzte er den rechtsfreien Raum für seine weitere Räubertätigkeit. Er wurde Mitglied und später Hauptmann einer Bande, die es im Grenzgebiet besonders auf Mühlenbesitzer, Geldwechsler, Kleinfabrikanten und Gutsbesitzer abgesehen hatte. Im Jahre 1800 wurde die Bande ausgehoben, in Zittau und Bautzen (Karasekturm –Ortenburg) festgesetzt und in einem langwierigen Prozess verurteilt. Karasek fristete den Rest seines Lebens als Häftling beim Festungsbau in Dresden, wo er 1809 starb. Nach seinem Tod setzte die Legendenbildung ein. Es wird erzählt, dass er den Reichen nahm und den Armen gab. Karasek liebte die Frauen und die Frauen liebten ihn. Genau der Stoff, aus dem sich ein spannendes, unterhaltsames und augenzwinkerndes Sommerspektakel schneidern lässt. Und dass dieses garantiert wird, beweisen die Zuscheuerzahlen der vergangenen neun Theatersommer. Über 30.000 Besucher aus ganz Deutschland lassen sich das Theaterevent in Ostsachsen nicht entgehen. Also, seien auch Sie dabei!

Quelle: Pressemitteilung

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11. Rundfunkkonzert sorbischer Musik

„Witamy Was – Herzlich willkommen“ zum 11. Rundfunkkonzert sorbischer Musik heißt es am Sonnabend, 29. Oktober 2005, um 19.00 Uhr im Konservatorium Cottbus. Das einmal jährlich vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) veranstaltete Niederlausitzer Konzertereignis wird traditionell von Schülern und Absolventen des Cottbuser Konservatoriums bestritten. Ziel ist es, einen Beitrag zur Bewahrung von Sprache und Kultur der Sorben/Wenden zu leisten.

Auf dem Programm des 11. Rundfunkkonzerts im Konzertsaal des Konservatoriums (Puschkinpromenade 13/14, Cottbus) stehen u. a. die „Sorbische Suite“ von Harald Lorscheider, gespielt von den „Akkordeon-Kids“ des Konservatoriums, die „Improvisationen“ von Stefan Kießling an der Orgel sowie „Vorspiel und Toccata“ von Jan Paul Nagel. Und auch ein Novum wird es geben: In dem Stück „Stigma integrum“ treffen traditionelle Instrumente und elektronische Musik zusammen. Caroline Eyck wird darin das Theremin, ein berührungslos zu spielendes elektronisches Musikinstrument, präsentieren.

Durch den Abend führt Christian Matthée, der Eintritt kostet 3,00 Euro. Karten sind erhältlich unter Telefon 03 55/144 70 oder an der Abendkasse.

Radioausstrahlung am 30. Oktober und 6. November
Seit 1995 veranstaltet das Studio Cottbus des RBB einmal im Jahr das Nachwuchskonzert sorbischer Musik, über 200 Werke von ca. 40 Komponisten wurden seitdem aufgeführt. Die Pflege des traditionsreichen sorbischen Kulturerbes ist für den RBB von besonderer Bedeutung, denn der reiche sorbische Volksliedschatz, der durch verschiedene Volksliedsammlungen überliefert wurde, hat nicht nur Komponisten sorbischer Herkunft grundlegend beeinflusst. Auch nichtsorbische Musikschaffende, die in der Lausitz leben und mit der sorbischen Musikkultur in Berührung gekommen sind, ließen sich inspirieren. Sie alle trugen dazu bei, dass sich in der zweisprachigen Kulturlandschaft der Lausitz eine eigenständige und vielseitige Musikwelt entwickeln konnte.

Ausschnitte des Konzerts überträgt der RBB am 30. Oktober und 6. November jeweils ab 13.00 Uhr im niedersorbisch/wendischen Familienprogramm auf den Frequenzen 93,4 MHz (Niederlausitz) und 100,4 MHz (Oberlausitz).
Quelle: Pressemitteilung des RBB

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