Eine Karte des sorbischen Siedlungsgebietes nach Arnošt Muka, der zwischen 1880 und 1884 die sorbische Bevölkerung statistisch erfasste.
Durch Klicken auf einen Ortspunkt erhält man die genaue Bevölkerungszusammensetzung in den 1880er Jahren sowie weitere Informationen.
Blau=Sorbische Mehrheit; Gelb=Sorbische Minderheit; Rot=Zerstörter sorbischer Ort. Die Karte wurde von don julio erstellt
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Jurij Brězan war der wichtigste Vertreter der sorbischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Er wurde am 9. Juni 1916 in Räckelwitz (Worklecy) geboren und starb am 12. März 2006 in Horni Hajnk nahe seinem Geburtsort Räckelwitz. Seine Werke (vor allem Romane, Erzählungen und Kinderbücher), die er sowohl in obersorbischer Sprache als auch auf Deutsch schrieb, wurden in insgesamt 25 Sprachen übersetzt.
1953 - 52 Wochen sind ein Jahr (Roman)
1957 - Christa (Erzählung)
1958 - Der Gymnasiast (Roman)
1959 - Borbas und die Rute Gottes (Erzählung)
1960 - Semester der verlorenen Zeit (Roman)
1964 - Mannesjahre (Roman)
1964 - Der Elefant und die Pilze (Kinderbuch)
1966 - Die Reise nach Krakau (Reisebericht)
1967 - Die Abenteuer des Kater Mikosch (Kinderbuch)
1968 - Die Schwarze Mühle (Erzählung)
1976 - Krabat oder Die Verwandlung der Welt (Roman)
1979 - Der Brautschmuck (Erzählungen)
1983 - Bild des Vaters (Roman)
1985 - Dalmat hat Ferien (Kinderbuch)
1986 - Wie das Lachen auf die Welt kam (Erzählungen)
1986 - Einsichten und Ansichten
1988 - Geschichten vom Wasser (Erzählungen)
1989 - Mein Stück Zeit (autobiografischer Bericht)
1991 - Bruder Baum und Schwester Lärche
1991 - Das wunderschöne blaue Pferd
1993 - Krabat oder Die Bewahrung der Welt (Roman)
1994 - Rifko - aus dem Tagebuch eines Dackels (Kinderbuch)
1997 - Die Leute von Salow (Roman)
1999 - Ohne Pass und Zoll (autobiografischer Bericht)
2001 - Die grüne Eidechse (Roman)
2001 - Hunds Tagebuch (Erzählung)
2003 - Die Einladung (Novelle)
2006 - Die Jungfrau, die nicht ins Bett wollte (Volksmärchen der Sorben neu erzählt)
2006 - Der alte Mann und das enge Weite (Erzählung)
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Das Siedlungsgebiet der Sorben erstreckt sich hauptsächlich über den Nordosten von Sachsen und den Süden von Brandenburg. Es gibt aber auch Gemeinden außerhalb vom Stammsiedlungsgebiet wie z.b. in Texas (USA).
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- 631 erste urkundliche Erwähnung der Sorben
- 929 Errichtung der Burg Meißen
- 990 Ende der politischen Freiheit der Sorben
- 1000 bis 1100 innere Kolonisation durch sorbische Bauern
- 1104 Beginn fränkischer Ansiedlung durch Wiprecht von Groitzsch
- 1165 Gründung Kloster Dobrilugk in der Niederlausitz
- 1240 Stadtrecht für Bautzen
- 1264 Gründung Kloster Marienstern in der Oberlausitz
- 1293 bis 1327 Verbot der sorbischen Sprache in mehreren westlichen Städten
- 1355 Forderung nach Ausschluss von Sorben aus der Schumacherzunft (Beeskow)
- 1625 bis 1643 mehrere Pestwellen
- 1668 Plan zur Beseitigung der sorbischen Sprache in der Niederlausitz
- 1815 territoriale Neugliederung des sorbischen Siedlungsgebietes (nach Wiener Kongress)
- 1818 Verordnung zur weiteren Einschränkung der sorbischen Sprache
- 1838 Gründung des „Akademischen Vereins für Lausitzische Geschichte und Sprache“
- 1848 viele Unruhen, Streiks, Lohnkämpfe und Neugründungen (Vereine, Zeitschriften)
- 1854 Auswanderung von fast 600 Sorben nach Texas
- 1856 Einführung es freiwilligen sorbischen Sprachunterrichts in Cottbus
- 1862 erste sorbische Theateraufführung in Bautzen
- 1868 Eisenbahnlinie Berlin-Cottbus-Görlitz
- 1875 generelles Verbot der sorbischen Sprache
- 1888 Verbot des sorbischen Sprachunterrichts in Cottbus
- nach 1900 viele Sorbische Vereine werden gegründet
- 1912 Gründung der Domowina (Bund Lausitzer Sorben)
- 1945 haben Kulturfreiheit und Anerkennung der sorbischen Sprache
- 1991 Stiftung zur Förderung der sorbischen Kultur
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Rjana Łužica
Deutsche übersetzung:
Lausitz, schönes Land,
wahrer Freundschaft Pfand!
meiner Vater glücksgefild,
meiner Träume holdes Bild,
heilig sind mir deine Fluren!
Blühest du, Zukunftszeit,
uns nach bitterem Leid?
Oh, entwüchtest du deinem Schoß
Männer doch an Taten groß,
würdig ewigen gedenkens!
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Mit viel Elan und Fleiß wird der Obersorbische Teil der Wikipedia vorrangebracht. Wie auch in allen anderen Wikipediateilen ist jeder eingeladen mitzuhelfen und mitzuschreiben
. Wie man z.B. am Artikel von Herrn Ministerpräsident Stanislaw Tillich sieht, gibt es noch viel Arbeit.
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- Info:
- 4.949 Obersorbische Wikipediaartikel ist Beitrag Nr. 18
- Author:
- Maria am 1. Juni 2008 um 17:53
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- Wissenswertes
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Morgen startet die Europedia in Graubünden in der Schweiz. An der Europedia nehmen Fussballmanschaften Europäischer Sprachminderheiten teil.
Auch die Sorben sind mit einer sorbische Nationalmannschaft vertreten. Sie nennen sich “Serbia Lusatia“ – Sorbische Oberlausitz. Die Spieler spielen sonst Kreis- bis Bezirksklasse.
In der Vorrunde treffen sie auf die Okzitanier, Zimbrer sowie die kroatische Minderheit aus Rumänien.
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- Info:
- Sorbische Nationalmannschaft bei der Europeada ist Beitrag Nr. 20
- Author:
- Maria am 31. Mai 2008 um 23:32
- Kategorie:
- Wissenswertes
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Die Sächsiche Zeitung hat mit dem neuen Sächsischen Ministerpräsident Stanislaw Tillich ein sehr interressantes und aufschlussreiches Interview geführt
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