Der Landkreis Bautzen (sorbisch Wokrjes Budyšin) in Ostsachsen ist der flächenmäßig größte Landkreis des Freistaates mit Bautzen, Bischofswerda, Kamenz und Hoyerswerda als Großen Kreisstädten. Er grenzt im Norden an Brandenburg, im Osten an den Landkreis Görlitz, im Süden an die Tschechische Republik sowie den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Die westlichen Nachbarn sind die Landeshauptstadt Dresden und der Landkreis Meißen. Der Kreis ist Mitglied der Euroregion Neiße.
Der Stadtteil Salzenforst-Bolbritz besteht aus folgenden Orten:
Ortsteile Salzenforst (Słona Boršć), Bolbritz (Bolborcy), Bloaschütz (Błohašecy), Döberkitz (Debrikecy), Löschau (Lešawa), Oberuhna (Horni Wunjow), Schmochtitz (Smochćicy) und Temritz (Ćemjercy)
Das Bischof-Benno-Haus Schmochtitz lädt zu einer Pilger- und Studienfahrt nach Rijeka (Kroatien) und Banja Luka (Bosnien-Herzegowina) vom 9. bis 17. Mai 2009 recht herzlich ein.
Folgende Ausflüge und Begegnungen sind für diese Tage geplant:
Besichtigung von Rijeka und Banja Luka,
Fahrt in den Nationalpark Risnjak und in das Naturschutzgebiet Plitvička,
Exkursion zur Insel Krk und in ein Franziskanerkloster auf der Insel Košljun,
Gespräche mit Vertretern aus der Politik und von verschiedenen Berufsgruppen sowie
Gespräche mit Vertretern der Orthodoxen und der Katholischen Kirche.
Für Nachfragen stehen wir Ihnen gern unter 035935/22-315 zur Verfügung. Für die weiteren Planungen ist es notwendig, Interessensbekundungen bis zum 10. November 2008 im Bischof-Benno-Haus abzugeben (telefonisch oder per E-Mail unter haschke@benno-haus.de).
Krabat, abgeleitet von “Kroate” ist eine Sagengestalt der Sorben. Die Krabat-Sage ist ein Volksmärchen aus der Oberlausitz, das unter anderem im Landkreis Kamenz, Landkreis Bautzen, den dörflich geprägten Ortsteilen der kreisfreien Stadt Hoyerswerda und dem niederlausitzerischen Dorf Proschim spielt. Die Sagengestalt wurde in der Literatur und Filmwelt sehr vielfälltig behandelt. Krabat ist eine Hauptfigur dreier Romane des bedeutenden sorbischen Schriftstellers Jurij Brězan: Die Schwarze Mühle (1968), Krabat oder Die Verwandlung der Welt (1976) und Krabat oder Die Bewahrung der Welt (1993). Filmtechnisch würde die sage z.B. 1975 in der DDR unter dem Titel “Die schwarze Mühle” verfilmt und 1977 in einem tschechisch-deutschen Zeichentrickfilm mit dem Titel “Krabat” durch den Regisseur Karel Zeman behandelt.
Der neuste Film zur Krabat-Sarge ist gerade in den Kinos angelaufen und schein sehr sehr gut anzukommen: Gleich am ersten Wochenende nach dem Start belegt der Streifen Platz 3 der deutschen Kino-Charts. Hier der aktuelle Trailer:
Als armes Kind war Krabat einst in die Zaubermühle gekommen, erlag dort fast der bösen Macht des Müllers und konnte sich erst dank der Liebe aus dem Teufelsbann befreien. Später half Krabat den Menschen, reiche Ernten einzufahren und Katastrophen abzuwehren. Krabat wird auch Faust der Lausitz genannt
(22.10.2008/ Bautzen) Die Idee von Sachsens Finanzminister Georg Unland, mit dem Geld gut wirtschaftender Gemeinden einen Extra-Bonus für finanzschwache Gemeinden zu finanzieren, lehnt die FDPBautzen als reine Gleichmacherei ab.
„Damit wird das Leistungsprinzip endgültig ausgehebelt,“ erklärt Mathias Bielich, Vorsitzender der FDPBautzen, „Welche Gemeinde soll dann noch ernsthaftes Interesse an einer ordentlichen Haushaltsführung haben? Der Erfolgreiche wird versuchen, seinen Finanzbedarf künstlich zu erhöhen und der weniger Erfolgreiche, die Gewinnzone erst gar nicht zu erreichen.“
Nach einem Bericht der Sächsischen Zeitung vom 22.10.2008 betrifft die Abgabe im Kreis Bautzen die Gemeinden Wachau und Spreetal. Diese Gemeinden sollen mit 50 Prozent ihrer Steuermehreinnahmen die restlichen 62 Gemeinden des Kreises mitfinanzieren.
Bielich weiter: „Nicht vergessen darf man dabei, das eine erhöhte Steuerkraft in der Regel auch erhöhte Belastungen für die Kommunen bedeuten, beispielsweise durch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen mit den bekannten Nebenwirkungen.“
(Quelle: Pressemitteilung der FTP-Bautzen)
–
Info:
„Solidarität unter den Kommunen“ ist reine Gleichmacherei ist Beitrag Nr. 272
Am 11. Oktober um 16:30 startet im Haus der Sorben in Bautzen die diesjährge Kirmes. Zum Programm tragen unteranderem die sorbische Grundschule sowie die sorbische Mittelschule aus Bautzen bei.
(24.09.2008/ Bautzen) „Die Wölfe im Wald sind mir weit lieber als Wölfe im politischen Schafspelz,“ kommentiert das Bautzener FDP-Landesvorstandsmitglied Mike Hauschild die neueste Forderung des Kreisrates Henry Nitzsche nach einem harten Durchgreifen gegenüber den grauen Gesellen. „Ich sehe die Tiere als Teil der vielfältigen Lausitzer Natur. Wir Menschen müssen das Zusammenleben mit ihnen organisieren und nicht gleich mit der Flinte drohen.“
Die Ansiedlung von Wölfen in der Lausitz ist ein Erfolg, der nicht leichtfertig aufgegeben werden darf. Laut einer mit Mitteln des Freistaates finanzierter Studie besteht die Nahrung der Tiere zu mehr als 97% aus Rehen, Rotwild und Schwarzwild, also Wildschweinen. Deren Dezimierung ist das erklärte Ziel sächsischer Jäger. (weiterlesen…)
In den Ausstellungen des Museums wird der Besucher über Herkunft, Sprache, Kunst und Literatur, Lebensweise und Brauchtum der Sorben informiert.
Weitere Informationen auf der Museumswebseite.
(Bautzen) Unter dem Titel “Der Andere ist so wie ich - Ty sy kaž ja” findet am 25. September ein bunter Projektnachmittag für Schüler auf der Ortenburg in Bautzen statt. Beginn ist 13.00 Uhr im Burgtheater mit einer Theaterszene von Schülern für Schüler. Danach besuchen die teilnehmenden Schüler verschiedene Stationen der Akteure. (weiterlesen…)
–
Info:
Projektnachmittag für Toleranz ist Beitrag Nr. 100
In Bautzen (Budyšin) und Räckelwitz (Worklecy) findet in der kommenden Woche, vom 10.-
18.08.2008 das Chorlager Voices of Europe – Stimmen Europas statt. Zum zweiten Mal nach 2002
lädt der sorbischen Jugendverein PAWK Jugendliche anderer europäischer Minderheiten in die Lausitz zum
gemeinsamen Chorprojekt ein.
Erwartet werden 40 TeilnehmerInnen Ungarndeutsche, Kaschuben aus Polen, Westfriesen aus den
Niederlanden, Triester Slowenen aus Italien, Russlanddeutsche, Burgenland-Kroaten sowie Sorben.
Lied und Gesang gehören zu den ältesten Schätzen jedes Volkes und sind zugleich Ausdruck ihrer
Kultur und Geschichte. Während des Projekts begegnen sich Jugendliche aus verschiedenen europäischen
Minderheiten, um gemeinsam Lieder in ihrer Sprache, die meist vom Aussterben bedroht ist, zu singen und
zu musizieren. Gemeinsames Singen wird so zum Mittel sich anderen Sprachen zu nähern, die eigene
Sprache vorzustellen und sie gemeinsam im Chor für andere hörbar und erlebbar werden zu lassen. Darin
besteht die Besonderheit und die Herausforderung des Projektes „Voices of Europe“ - für die Teilnehmer
und die Zuhörer.