Beiträge auf sorben.org zum Thema Pressemeldungen

Neues sorbisches evangelisches Gesangbuch

Jubiläum: Vor 300 Jahren erschien das erste obersorbische Gesangbuch

BAUTZEN – Anfang Juni diesen Jahres erscheint im Bautzener Domowina-Verlag ein neues evangelisches Gesangbuch in obersorbischer Sprache. Vorgestellt wird es zur Eröffnung des Sorbischen evangelischen Kirchentags (5.- 6. Juni) in Bautzen am Sonnabend (14:00 Uhr) in der Michaeliskirche. Am nächsten Tag im Festgottesdienst (10:00 Uhr) soll es dann in Gebrauch genommen werden.
Gemeinsam mit Mitgliedern des Sorbischen Kirchgemeindeverbandes hatte der Sorbische Superintendent Jan Mahling die Herausgabe des Gesangbuches in den vergangenen Jahren vorbereitet. Unter den 348 Gesangbuchliedern sind auch 66, die neu aufgenommen wurden. Zu den im alten Gesangbuch bisher nur mit Text aufgeführten Strophen erscheint erstmals ein Notensatz.
Die Herausgabe wird durch die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens und die Stiftung für das sorbische Volk gefördert. Anlässlich der Einführung des neuen Gesangbuches findet am 5. Juni (14.00 Uhr) im Gemeindesaal der Kirchgemeinde St. Michael (Wendischer Kirchhof 1) ein Festvortrag des englischen Slawisten Dr. Gerald Stone aus Oxford zur Geschichte und Bedeutung des sorbischen Gesangbuches statt.
Immerhin ist ein Jubiläum zu feiern, denn vor 300 Jahren erschien auf Veranlassung der Oberlausitzer Stände mit einer Sammlung von 200 Liedern das erste obersorbische Gesangbuch in Bautzen. Die letzte Ausgabe stammt aus dem Jahre 1955. Das neue Gesangbuch im Domowina-Verlag in Bautzen erscheint in einer Auflage von 800 Exemplaren. Preis: 14,90 Euro
Evangelische Gottesdienste in sorbischer Sprache werden heute noch regelmäßig in acht Kirchgemeinden der Oberlausitz gehalten. Diese gehören zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens oder zur Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
Kontakt: Sorbischer Superintendent Jan Mahling, Goethestraße 40,
02625 Bautzen. Tel.: 03591 600711
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Vattenfall führt Tagebau Reichwalde nach umfassender Modernisierung weiter

die F60

Im sächsischen Tagebau Reichwalde beginnt nach fünf Jahre dauernder Modernisierung der Probebetrieb der Abraumförderbrücke F60. Die erneute Inbetriebnahme ist eine wichtige Etappe zur Wiederaufnahme der seit 1999 gestoppten Kohleförderung. In dem genehmigten Feld Reichwalde lagern rund 366 Millionen Tonnen Rohbraunkohle. Diese Kohle soll bis Mitte der 2040-er Jahre vor allem der Versorgung des Kraftwerksstandortes Boxberg dienen.

Zum Start der Weiterführung des Tagebaues waren heute der Staatssekretär im sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Roland Werner, das Vorstandsmitglied von Vattenfall Europe Mining & Generation, Dr. Hartmuth Zeiß, sowie der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates der Vattenfall Europe Mining AG, Helmut Franz, anwesend. Sie gaben per Funkkommando gemeinsam das Startsignal zum Anfahren der F60. (weiterlesen…)

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Sorben.org setzt sich ein

Jede Sprache und Kultur ist etwas ganz Besonderes. Sorben.org kämpft mit eurer Unterstützung dafür, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren. Wir müssen aus den uns gegebenen Mitteln soviel wie möglich Potential herausholen. Das Internet bietet dazu genau die richtige Plattform. Hier erreichen wir Millionen interessierter Menschen. Durch die anschauliche, für jedermann leicht verständliche Beschreibung sorbischer Bräuche und Feste, sowie eine Terminübersicht, kann nun jeder an den kulturellen Reichtum teilhaben. Ein Sorbisch-Sprachkurs mit Hörbeispielen gibt einen kleinen Einstieg in die Sprache.

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Tillich: „In Sachsen werden die Solidarpaktmittel zukunftsorientiert eingesetzt“

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat heute in einem Vortrag vor dem Industrie- und Handelsclub Ostwestfalen-Lippe (IHC) in Bielefeld die Notwendigkeit einer Weiterführung des Solidarpaktes bis 2019 betont. „Wir brauchen diese Förderung. Unser Ziel ist es aber, danach auf eigenen Beinen zu stehen. Wenn wir das hinbekommen, wird die gesamte Bundesrepublik davon profitieren. Das wird Kraft kosten, aber es ist möglich“, sagte der Ministerpräsident vor den Mitgliedern und geladenen Gästen des IHC.

Um dieses Ziel zu erreichen, setze der Freistaat den Schwerpunkt auf Forschung und Bildung. Sachsen unterstütze die Unternehmen bei Innovationen und der Ausbildung exzellenter Fachkräfte. Auch der Weiterentwicklung der Hochschulen räume die Sächsische Staatsregierung einen hohen Stellenwert ein, so Tillich. „Ab 2019 wird es bei der Frage nach solidarischer Förderung nicht mehr um Ost oder West gehen. Stattdessen wird die Frage, wo eine schwache deutsche und wo eine wirtschaftlich starke deutsche Region liegt, in den Vordergrund rücken“, sagte Tillich.

In seinem Vortrag über die gesamtdeutsche Solidarität sprach Sachsens Regierungschef aber auch das bisher Erreichte an: „Wir in Sachsen haben eigenverantwortlich und mit Leistungswillen etwas aus der deutschen Solidarität gemacht. Wir haben etwas aufgebaut, das anfängt, sich selbst zu tragen. Wir wollen in Sachsen in den nächsten Jahren weiter aufholen und durch wirtschaftliche Stärke ganz Deutschland etwas zurückgeben.“

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Neujahrsansprache 2010 von Ministerpräsident Stanislaw Tillich

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Stanislaw Tillich

Sachsen ist ein starkes Land. Wir Sachsen sind selbstbewusst, und das zu recht. Wir stehen am Anfang des Jahres 2010. Wir blicken nach vorn. Was macht die Sachsen aus? Wenn früher die sächsischen Bergleute in den Stollen eingefahren sind, war eines wichtig: Sie mussten sich aufeinander verlassen können. Da war nicht das „ich“, sondern das „wir“ entscheidend.

Diese Solidarität, der Wille, gemeinsam ein Ziel zu erreichen, ist typisch sächsisch – das zeichnet uns heute noch aus. 20 Jahre nach der Deutschen Einheit kann man sehen, was wir gemeinsam geschafft haben.

Auch im kommenden Jahr werden wir unsere Ziele weiter verfolgen: Es liegt viel Arbeit vor uns, damit wir nach der schwersten Rezession seit mehr als 60 Jahren wieder auf Wachstumskurs gehen können. Wir wollen die Arbeitslosigkeit bekämpfen und weiter dafür sorgen, dass unser Land allen eine gute Heimat ist. (weiterlesen…)

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Tillich: „Jedes Kind im Freistaat soll seine Talente entfalten und entwickeln können“

Genau 10.000 Kindertagesstätten umfasst das Netzwerk „Haus der kleinen Forscher“ seit heute. Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat dem neuesten Mitglied, der Kita „Gänseblümchen“ aus Dresden, persönlich gratuliert. “Die ersten Jahre, in denen Kinder ihre Welt entdecken, prägen besonders. Hier wird das Fundament für ihren weiteren Lebensweg gelegt. Bei uns im Freistaat soll jedes Kind seine Talente entfalten und entwickeln können. Förderung muss deshalb möglichst früh beginnen. Das hat etwas mit Chancengerechtigkeit zu tun – ein zutiefst solidarischer Gedanke“, sagte der Ministerpräsident.

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ fördert bundesweit frühkindliche Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik. Dementsprechend waren es auch die „kleinen Forscher“, die heute im Zentrum der Aufmerksamkeit standen. Nach der offiziellen Aufnahme ihrer Kita in das Netzwerk ließen die rund 60 Mädchen und Jungen ihrer Neugier und ihrem Entdeckerdrang freien Lauf. Zusammen mit Sachsens Regierungschef experimentierten sie zu den Themen Elektrizität, Magnetismus sowie Licht-Absorption. Selbständiges Ausprobieren, spielerisches Lernen und Freude an den Naturwissenschaften wurden dabei groß geschrieben.

Der Ministerpräsident wies darauf hin, dass die Sächsische Staatsregierung Kooperationen beispielsweise mit der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ ausdrücklich unterstütze. Ziel sei es, Kinder und Schüler möglichst frühzeitig in Kontakt mit Technik und Naturwissenschaften zu bringen, damit sie entsprechende Fertigkeiten und Fähigkeiten erlernen könnten. „Wir wollen im Bereich der frühkindlichen Bildung bestmöglich fördern und schließlich ein flächendeckendes Angebot entwickeln. Naturwissenschaftliche Bildung kann nicht früh genug vermittelt werden. Insbesondere in einem Land, das als Deutschlands Ingenieursschmiede gilt“, so Tillich.
Quelle: Pressemitteilung der Sächsischen Staatskanzlei

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Tillich: 600 Jahre Universität Leipzig bedeuten 600 Jahre Forschung und Lehre auf höchstem Niveau

Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat heute beim Festakt in Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler der Universität Leipzig zu ihrem 600-jährigen Jubiläum gratuliert und die große Tradition der Hochschule gewürdigt. In seiner Rede betonte der Ministerpräsident: „600 Jahre Universität Leipzig sind ein bedeutendes Jubiläum: es bedeutet 600 Jahre Forschung und Lehre auf höchstem Niveau. Trotz aller gesellschaftlichen und politischen Veränderungen ist der Forschergeist in Leipzig über all die Jahrhunderte hinweg nie erloschen. Stets waren die Leipziger Gelehrten und Studenten vorn dabei, wenn es darum ging, den Wissensdurst zu stillen. Inzwischen wird hier an Deutschlands zweitältester Universität 600 Jahre lang ohne Unterbrechung geforscht und gelehrt. Darauf blicken wir heute mit Stolz und Anerkennung zurück.“ (weiterlesen…)

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Tillich: Wirtschaftswachstum neu denken – Qualität statt Quantität

Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat heute beim Bundessymposion „Kompetenzzentrum Deutschland – Neues Wachstum durch Innovation“ des Wirtschaftsrats der CDU eine radikale Kehrtwende hinsichtlich des Wachstumsparadigmas gefordert: „Wenn es uns mit der Generationengerechtigkeit ernst ist, müssen wir künftig auf qualitatives statt quantitatives Wachstum setzen. Umwelt- und Klimaschutz bringen enorme Wachstumschancen mit sich. Es ist ein Wachstum, bei dem wir unseren Ressourcenverbrauch und die Umweltbelastung dramatisch einschränken. In der EU sollen bis 2050 80 Prozent der CO2-Emissionen eingespart werden, verglichen mit 1990. Das braucht nicht nur neue Technologien, sondern auch einen neuen Lebensstil. Einen, in dem Zeitwohlstand und immaterielle Güter wie Bildung, Kultur und zwischenmenschliche Beziehungen wichtiger sind, als jeweils das neueste Handy zu besitzen.“

Quelle: Pressemitteilung der Sächsischen Staatskanzlei

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Sachsen mit 17 Projekten beim Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ erfolgreich

„Sachsen ist von je her ein Land der Tüftler und Erfinder. Mit dem überdurchschnittlich guten Abschneiden beim Land der Ideen haben wir das erneut unter Beweis gestellt“, kommentierte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich den Erfolg von 17 sächsischen Projekten und Initiativen beim bundesweiten Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“. Sie alle können sich nunmehr zu den „Ausgewählten Orten 2010“ zählen. Tillich erklärte: „In der Kategorie Wissenschaft und Technik sind wir mit sechs ‚Ausgewählten Orten‘ am stärksten vertreten; danach folgt mit vier ‚Ausgewählten Orten‘ der Bereich Kunst und Kultur. Das spiegelt auch unser Selbstverständnis als Forschungs- und Kulturland wider.“ Ministerpräsident Tillich, die Deutsche Bank und die Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ präsentieren die sächsischen Preisträger heute der Öffentlichkeit.
Mehr als 2.200 Forschungsinstitute und Unternehmen, Kultureinrichtungen sowie soziale Initiativen hatten sich bundesweit für die Auszeichnung „Ausgewählter Ort 2010“ beworben. Damit konnte im fünften Wettbewerbsjahr ein neuer Bewerberrekord und im Vergleich zum vergangenen Jahr eine Steigerung um rund zehn Prozent erzielt werden. Eine unabhängige Jury wählte unter dem Vorsitz von Prof. Martin Roth, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, und Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, die 365 Sieger aus.
Das Projekt „Trabant nT“ der Initiatoren IndiKar (Individual Karosseriebau GmbH), Nils Poschwatta Design und Herpa Miniaturmodelle wird zusätzlich mit dem Sonderpreis „Gelebte Einheit“ ausgezeichnet. Damit gehört die sächsische Idee zu den zwölf „Ausgewählten Orten 2010“, die anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums der deutschen Wiedervereinigung als Botschafter für ein Miteinander in Ost und West besonders prämiert werden. Sie zeigen, in welcher Vielfalt Einheit zwanzig Jahre nach dem Mauerfall gelebt wird.
Deutschlands größte Veranstaltungsreihe wird 2010 bereits im fünften Jahr von der Deutschen Bank und der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler durchgeführt. Für die Preisträger heißt es an einem ausgewählten Tag im Jahr „Spot an“, um ihre innovativen Ideen jeweils mit einer individuellen Veranstaltung der Öffentlichkeit vorzustellen. Mit jedem Tag wächst so das bundesweite Netzwerk der „Ausgewählten Orte“, das den Preisträgern die Möglichkeit gibt, als Innovationstreiber andere zu inspirieren und Synergieeffekte zu nutzen. In vielfältiger Weise haben sie hiervon profitiert. So berichtet Heinz-Martin Esser, Vorstand beim Branchenverband Silicon Saxony e.V., über das Spitzencluster „Cool Silicon“ als „Ausgewählter Ort 2009“: „Die Auszeichnung hat uns eine Plattform geboten, der breiten Öffentlichkeit das Thema Energieeffizienz in der Informationstechnik näherzubringen. So wird die Region Sachsen als ein ‚Land der Ideen‘ wahrgenommen."
Bei der Veranstaltung in der Deutschen Bank in Dresden haben die „Ausgewählten Orte 2010“ die Möglichkeit, sich mit Vertretern der „Ausgewählten Orte 2009“ aus Sachsen auszutauschen und das Netzwerk der mittlerweile mehr als 1.400 Preisträger aus dem Land der Ideen zu nutzen.
Unter dem Titel „365 Orte – Eine Reise zu Deutschlands Zukunftsmachern“ erscheint im DuMont-Verlag die Begleitpublikation zur Veranstaltungsreihe. Sie wird ab Januar 2010 im deutschen Buchhandel erhältlich sein.
Mehr Informationen zur Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und zum Wettbewerb finden Sie unter
www.land-der-ideen.de oder www.deutsche-bank.de/ideen

Quelle: Pressemitteilung der Sächsischen Staatskanzlei

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Sachsen und Niederschlesien feiern ihre zehnjährige Zusammenarbeit

Der Freistaat Sachsen und die Woiwodschaft Niederschlesien feiern in diesem Jahr das zehnjährige Jubiläum ihrer Zusammenarbeit, die sich inzwischen auf zahlreiche Bereiche des öffentlichen Lebens erstreckt.

Das Jubiläumsjahr 2009 möchten der Freistaat Sachsen und die Woiwodschaft Niederschlesien nutzen, um am 1. Dezember 2009 mit den Mitgliedern der Sächsischen Staatsregierung und dem Vorstand der Woiwodschaft Niederschlesien Bilanz zu ziehen und die Regionalpartnerschaft strategisch für die kommenden Jahre auszurichten.

Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat hierzu den Marschall Niederschlesiens, Marek Łapiński, und die vier weiteren Vorstandsmitglieder der Woiwodschaft eingeladen. Außerdem werden der niederschlesische Woiwode Rafał Jurkowlaniec, der Sejmikvorsitzende Jerzy Pokój und der Präsident des Sächsischen Landtages, Dr. Matthias Rößler, auf Einladung des sächsischen Ministerpräsidenten an der Sitzung in der Staatskanzlei teilnehmen.

Am Abend des 1. Dezembers eröffnen der Ministerpräsident, der Marschall und der Woiwode gemeinsam mit Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz und dem Stadtpräsidenten von Breslau, Dr. Rafał Dutkiewicz, im Staatsministerium der Finanzen eine Ausstellung, die die zehnjährige Regionalpartnerschaft zwischen Sachsen und Niederschlesien anschaulich dokumentiert und darüber hinaus einen Einblick in die 50-jährige Städtepartnerschaft Dresden-Breslau gibt. Bis zum 15. Januar 2010 haben Besucher die Möglichkeit, sich einzelne grenzüberschreitende Projekte beispielsweise von Schulen, Vereinen, Verbänden, Kommunen, Hochschulen und Kultureinrichtungen anzuschauen.

Die Grundlagen der bisherigen sächsischniederschlesischen Kooperation sind zwei gemeinsame Erklärungen, die der damalige sächsische Ministerpräsident Prof. Dr. Kurt Biedenkopf am 17. September 1999 mit dem damaligen Marschall der Woiwodschaft Niederschlesien, Prof. Dr. Jan Waszkiewicz, sowie am 2. Mai 2000 mit dem damaligen niederschlesischen Woiwoden Witold Krochmal unterzeichnete.

Darin hoben beide Seiten die positiven Auswirkungen einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auf die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung sowie auf die innere Sicherheit und auf die Bewältigung ökologischer Probleme hervor. Konkret vereinbart wurden ein Erfahrungsaustausch der staatlichen Verwaltungsebene, die Zusammenarbeit der für die innere Sicherheit und die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität zuständigen Institutionen, die Intensivierung der Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur, Bildung, Wissenschaft und Forschung, Gesundheitswesen, Familie, Jugendaustausch, Sport und Tourismus. Außerdem sollen gemeinsame Projekte in den Bereichen Wirtschaft und Energiepolitik sowie Landwirtschaft, Ernährung, Forsten, Umwelt und Raumplanung realisiert werden. Darüber hinaus leisten sowohl die niederschlesische als auch die sächsische Seite ihren Beitrag bei der Erarbeitung der Verkehrsinfrastrukturplanung im Grenzgebiet und bei der Zusammenarbeit der lokalen Gebietskörperschaften.

Quelle: Pressemitteilung der Sächsischen Staatskanzlei

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