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Ausbeutung Lausitzer Bodenschätze unter panamaischer Flagge
08.02.2011, HALO ENERGY Brüssel – Reiche Bodenschätze werfen neuen Glanz auf die Lausitz und wecken sie aus dem von der Braunkohlelobby verordneten Dornröschenschlaf. Als Tochter der panamaischen Minera S.A. wirbt die KSL Kupferschiefer GmbH um Schürfrechte in der Lausitz. Die Sorben, die First Nation der Lausitz seit über 1.600 Jahren, müssen jetzt den Ausgleich für abgeführte Milliardenwerte und deswegen auch noch ausstehende Grundrechte
erkämpfen.
In der Sorbenheimat wurden Edelmetalle im mehrstelligen Milliardenwert
entdeckt. So neben 2,7 Millionen Tonnen Kupfer auch Gold, Platin, Silber und Zink. Noch dominiert dort das Matrjoschka Prinzip. Denn die KSL GmbH ist nur eine Tochter der unter panamaischer Flagge schürfenden Minera S.A.; die wiederum eine Tochter der kanadischen Inmet Mining Firma ist. Inmet Mining steht dann unter Leitung eines Aachener Geologen, des CEO Jochen Tilk. Die ausstehende Bürgerbeteiligung könnte nun für etwas Vertragstransparenz sorgen. Ein Happy End wird die euphorische Schatzsuche aber nur finden, wenn neben Arbeitsplätzen auch satte Gewinne in die Region fliessen; so Investitionen in Bildung, in Lausitzer Hochschulen und die sorbisch-deutsche WITAJ Sprachinitiative.
Sorbische Lobby-Trägheit
SERBSKE NOWINY, Dez. 2010: Schirmherr der diesjährigen X. Internationalen Konferenz artifizieller sorbischer Musik war niemand Geringeres als der Präsident des Europäischen Parlaments Jerzy Buzek. Initiert hatte dieses
Patronat Ralph Kappler, der aus Königswartha stammt und heute in Brüssel als EU-Kommunikationsberater tätig ist. Über Lobby-Arbeit unterhielt sich mit ihm für Serbske Nowiny Cordula Ratajczak.
Wie kommt es , dass sie sorbische Lobby-Arbeit machen?
R. Kappler: Für mich ist das zuerst freiwillige Netzwerkarbeit, die von der Industrie finanzierten Lobbyisten sind eher Gegenspieler. Unsere Familie in Königswartha gehört zu den Tausenden Lausitzer Familien, die im Jahrhundert der deutschen Diktaturen auch unter massivem Zwang germanisiert worden sind. Das beschäftigt mich seit langem. Ich versuche Teile meiner sorbischen Identität für mich zurückzugewinnen. Und frage weiter: Wie kann das schlummernde Potenzial vieler Deutscher mit sorbischen Wurzeln auf moderne, Europa zugewandte Weise geweckt werden? Und wie können wir die Kompetenzen der aus der Lausitz abgewanderten Leistungsträger für die Region fruchtbar machen? Schließlich könnte so jeder von uns ein kleiner Botschafter der Lausitz werden.
Haben die Sorben eine Lobby?
R. Kappler: Eine starke Vertretung, wie sie etwa die Friesen, Dänen oder jüdischen Mitbürger haben, fehlt uns noch. Meiner Erfahrung nach findet auch durch die Funktionäre der Domowina keine zeitgemäße Netzwerkarbeit statt. Man ruht sich zu sehr auf alten Strukturen aus. Die Domowina liess ja selbst die von mir bereits 1992 initiierten Kontakte zum Buckingham Palace einschlafen, obwohl ich dort für sie einen Empfang organisiert hatte. Wo aber sind die jungen Sorben? Nicht alles hängt von finanziellen Mitteln ab. Manche Defizite haben eher mit unglaublicher Trägheit zu tun.
Zum Beispiel?
R. Kappler: Trägheit ist, wenn man so tut, als sei man auf die „Sponsorengelder“ der die letzten sorbischen Kulturlandschaften und Dörfer zerstörenden Braunkohle angewiesen. Das ist Unsinn, unredlich und eben auch Gedankenfaulheit. Denn in Sachsen, Deutschland und auch international gäbe es hunderte potenzielle Unternehmen, Organisationen und Stiftungen, die sorbische Themen zu ihrem Anliegen machen und fördern könnten – wenn man sie nur gezielt ansprechen würde. Das findet aber nicht statt. Wenn die Sorben sich also nicht aus der erstickenden Umklammerung von Vattenfall & Co freikämpfen, werden wir bald unter diesem atomar-fossilen Koloss unterge pflügt.
Wozu brauchen die Sorben eine Lobby?
R. Kappler: Ganz einfach zum Überleben. Netzwerkarbeit ist in der Demokratie selbstverständlich. Demokratie sollte eine sorbische Selbstverständlichkeit sein. Aber 20 Jahre nach der Deutschen Vereinigung gibt es noch nicht einmal eine demokratisch gewählte und legitimierte Vertretung des sorbischen Volkes!
Ein Skandal und unhaltbarer Zustand. Sämtliche Mittel werden dazu noch von einer durch Deutsche dominierten Stiftung kontrolliert. Das widerspricht klar demokratischen Grundregeln und der EU-Politik. Das müssen wir nun stärker über Brüssel, und warum nicht auch über London oder Prag, auf die Agenda setzen.
Quelle: Text & Bild via Ralph Kappler
Kommentar hinterlassen...Sorbisch modern: Mode, Tracht und neue Wege

Die Niederlausitz ist ein Ort der Gegensätze. Dies wird von den hier Lebenden oft genauso empfunden, wie von den Besuchern der Gegend. Dem, nicht zuletzt durch Brüche hervorgerufenen, Charme der Region können sich aber die Wenigsten entziehen. Schon im 6./7.Jahrhundert besiedelten die Sorben/Wenden die Lausitz als Minderheit.
Historische Siedlungsgebiete, Infrastrukturen und ländlich-soziales Leben müssen den Schritt in die Moderne wagen, ohne das Tradierte auszugrenzen. Hier einen Weg zu finden, der Alt und Jung, Sorben/Wenden und Lausitzern
genügend Spielraum für ein Miteinander bietet, ist eines der zentralen Zukunftsthemen der Region und des Projektes sorbisch modern. Die sorbische/wendische Tracht als Inspiration für die Mode war grundlegende Idee des
Projektes. In der Auseinandersetzung mit der Tracht Neues lernen, die Schönheit des Alten erkennen und
daraus Neues zu kreieren ist der Anfang für weitreichende Fragen, Ansätze, Themen die das Projekt sorbisch modern in Hinsicht auf Zukunftsperspektiven der Sorben und der Lausitzer hinterfragt:
- Was möchten wir bewahren?
- Was werden wir erinnern wollen?
- Was können wir in die heutige Zeit übersetzen?
- Welchen Weg kann die Lausitz in Anbetracht aller Voraussetzungen nehmen?
Das Projekt möchte etwas in Gang setzen, dass allen gerecht werden kann! Ziel ist die Auseinandersetzung mit und die Weiterentwicklung von sorbischer/wendischer Kultur, die Wahrnehmung und Wertschätzung regionaler

Potentiale und die Gestaltung moderner Textilien. Am Ende sollen messbare Impulse für die Wirtschaft der Region stehen. Den Weg dorthin will sorbisch modern ebnen. Eine Modenschau und Ausstellungen, die den Arbeitsprozess dokumentieren, bereiten den Anfang. In Diskussionsforen, Workshops und einer öffentlichen Auseinandersetzung steht die Beschäftigung mit dem Thema im Fokus. Unternehmen, Fachverbände und Institutionen werden aufgerufen, sich an dem Diskurs zu beteiligen. Die Region wird ein Miteinander der Generationen als Chance für die Zukunftsfähigkeit der Region begreifen und umsetzen müssen.
Das Projekt möchte eine konstruktive Form des „Zusammen nach vorn“ etablieren! Anfang des Jahres öffneten die Sorben/Wenden ihre Archive und Museen und gewährten Studierenden der staatlich anerkannten privaten Hochschule AMD Akademie Mode & Design, Studienzentrum Berlin, einen Einblick in die sorbische/wendische Trachtenwelt. Muster, Farben, Spitzen, Perlen, Handwerkstechniken: die Vielfalt ist groß.
Im Laufe des Sommersemesters entwickelten die Studierenden des Studiengangs „Mode Design (B.A.)“ ihre eigenen Kreationen. Zur Berlin Fashion Week wurden die Kollektion und ein Magazin vorab vorgestellt. Am 28.8.10 wird die gesamte Kollektion in einer Modenschau in Guben, in der Alten Färberei präsentiert.
Quelle: Fotos und Text (c) pool-production.de
Kommentar hinterlassen...Erste Hör-CD in Schleifer Sorbisch
Unter dem Titel „Z mójogo žywjenja“ (Aus meinem Leben) liegt nun eine Hör-CD mit einer Auswahl an Texten vor, in denen der Halbbauer Hanso Njepila aus Rohne (1761-1856) aus seinem Leben berichtet. Herausgeber ist der Domowina-Kreisverband Weißwasser.
Dies ist ein Beitrag ganz im Sinne der auf der diesjährigen Hauptversammlung des Kreisverbandes erneut zum Ausdruck gebrachten Forderung nach mehr Projekten zur Förderung des Schleifer Sorbisch.
Mit der CD haben alle Liebhaber des Schleifer Dialektes, Slawisten und weitere Interessenten erstmals die Gelegenheit, diesen in der Schleifer Region nur noch von wenigen Menschen gesprochenen Dialekt zu hören.
Am Freitag, dem 30. April 2010, überreichte der Domowina-Regionalsprecher Manfred Hermasch (1. von links) dem Vorsitzenden des Vereins Njepila-Hof e. V. Manfred Nickel (2. von links) die ersten Exemplare. Die Aufnahmen wurden in Regie des SAEK Bautzen realisiert, auf dem Foto dessen Leiter Michael Ziesch (2. von rechts). Die Redaktion lag in den Händen von Božena Braumann, Mitarbeiterin der Domowina für die Schleifer Region.
Die CD ist auf dem Njepila-Hof in Rohne, in der Sorbischen Kulturinformation in Bautzen und in der Lodka in Cottbus zu einer Schutzgebühr von 3,50 Euro erhältlich.
Foto: S. Kutsche
Kontakt:
Manfred Hermasch
Regionalsprecher Domowina – Bund Lausitzer Sorben e.V.
Friedensstraße 65 / 02959 Schleife
Tel. 035773 76154 / Fax: 76155
m.hermasch@sorben.com
Text per Email von Marcel Braumann
Kommentar hinterlassen...Berühmte Sorben – oder das Grün von Nachbars Rasen
Der Rasen der Nachbarn scheint oft grüner als der eigene zu sein. Sie spielen mit dem Gedanken, mit Kind und Kegel der als strukturschwach stigmatisierten Lausitz zu entfliehen und womöglich Ihr Glück auch einmal im Herzen Europas versuchen zu können? Lassen Sie es lieber bleiben. Sie würden es bitter bereuen! Schon deshalb, weil allein in Brüsseler Grundschulen über 3000 Schulplätze fehlen. Weil, und ich bin leidgeprüfter Augenzeuge dieser Ungeheuerlichkeit, verzweifelte Brüsseler Eltern sogar auf schmalen Gehsteigen übernachten, nur um sich rechtzeitig in eine der absurden Schul-Wartelisten eintragen zu können. Wohlgemerkt für einen Schulplatz in einer der „Witte Scholen“ also Weissen Schulen, wo der belgische Mittelstand seine Zöglinge in Sicherheit bringt. Viele der aus Süd- oder Osteuropa und erst recht Afrika stammenden Kinder, und das ist eine zum Himmel schreiende Schande für Europa, landen einfach auf „Zwarten Scholen“, den Schwarzen Schulen. In “zwaart“ und „witt“ sind so die Zukunftschangen der Kinder atavistisch getrennt, düster für die einen und heller für die anderen.
Als wäre das nicht schon skandalös genug, geben sich belgische Politiker mit autistischer Inbrunst einem altertümlich wirkenden Sprachenkrieg hin. Häuserzeile um Häuserzeile, Stadtviertel für Stadtviertel werden bitter umkämpft, nur um sie entweder Wallonisch Französich oder Flemisch dominieren zu können. Ganz so als gäbe es Europa nicht. Ach, davon steht kaum was in deutschen Zeitungen? EU-Politiker haben sich auch noch nicht bitterlich beklagt? Nun, Politik und Medien leben in einer abgeschirmten Brüsseler Parallelwelt. Mit üppigen EU-Diäten und Auslandszuschlägen ist das Leben auch in Brüssel halbwegs erträglich. Sprachenkriege gibt es auf der Europa Schule, wo nur die Kinder der EU Beamten Zugang haben, ohnehin nicht. Sie können mir glauben, ich bin ein glühender Europäer. So ist Brüssel, ausserhalb der strahlenden EU-Fassade.
Übrigens, als mich Frank Schwalba-Hoth, Sie erinnern sich vielleicht, der noble Menschen-Vernetzer von Brüssel, vor der letzten Sioreé Internationale nur beiläufig fragte „Wer ist eigentlich der berühmteste Sorbe?“, begann ich zu drucksen. Womit können wir seine polyglotte Gemeinde nur aus der Lausitz beeindrucken? Ich gebe beschämt zu, ich probierte es erstmal mit Krabat. Krabat funktioniert immer. Der Sorbische Held ist nun schliesslich auch schon Hollywood Stoff. Dann viel mir ein, dass Benedikt Dyrlich mich nur einige Tage zuvor etwas mahnend an den Namensgeber meiner Grundschule in Rakecy, den Komponisten Bjarnat Krawc, erinnert hatte. Ich rutschte etwas ungemütlich auf dem Stuhl. So richtig überzeugend klang das ja nicht. Auch Frank schien zu grübeln, wie er das Sorbische seiner quicklebendigen Vielvölkergemeinde mit einem schmissigen Bild einführen könnte. Dann beim Aufstehen kam mir doch noch ein Geistesblitz. Der rettete mich aus der Verlegenheit. Der berühmteste Sorbe ist natürlich der, der gerade im Dresdener Schloss U.S. Präsidenten Barack Obama empfangen hatte. Der erste, überwiegend, und das sei hier nun doppelt dick unterstrichen, überwiegend von deutschen Sachsen gewählte Sorbische Ministerpräsident. Stanislaw Tillich, welche Wendung! Jedes Kind, ob Deutsch, Sorbisch, beides oder auch anderer Herkunft, kann in der Lausitz nun ein klein wenig verwegener träumen, etwas aus sich zu machen. Freilich, viel bleibt zu tun. Aber mal ehrlich, wo ist das Gras nun grüner?
Božemje und viele Grüsse vom Lausitzer aus Brüssel!
Ralph Kappler (Tomaš Kappa)
Kommentar hinterlassen...Musikfest Schmochtitz 2009
Vom 13. – 23. August 2009 findet das diesjährige „Musikfest Schmochtitz“ statt. Es beginnt mit den „Ungarischen Nächten“ am 13. bis 15. August 09, Beginn jeweils 20.30 Uhr. Ein kostenloser Shuttlebus der Fa. Omnibusbetrieb Poldrack fährt an den drei Tagen um 19 Uhr ab „Holiday Inn“ in Bautzen und nach Ende des Konzertes zurück.
Am Sonntag, dem 16. August 09 findet der traditionelle Familiensonntag statt. Dieser beginnt um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst, gegen 11.30 Uhr folgt ein „Musikalischer Brunch“ sowie eine Vernissage mit Isa Brützke – am Nachmittag gibt es ein vielfältiges Familienangebot unter dem Motto „Kleine ganz groß, Große ganz klein – ein buntes Programm für alle von 0 bis 99“.
Vom Montag, 17. bis Donnerstag, 20. August 2009 finden die „Schmochtitzer Filmnächte“ statt. Diese stehen unter dem Thema „Menschen in besonderen Lebenslagen“. Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr, Folgende Inhalte sind in den Filmen zu erleben:
Montag:
Seit 45 Jahren sind Fiona und Grant verheiratet, und nach wie vor scheinen sie ein glückliches Paar zu sein. Doch nun ziehen dunkle Schatten am Horizont auf; Es ist Fiona, die Unruhe in die Beziehung bringt – wenngleich auch unabsichtlich, Fiona leidet unter der Alzheimerkrankheit.
Dienstag:
„Erbsen auf halb sechs“ ist eine Tragikkomödie, die sich auf sympathische Weise mit dem Thema Blindheit in unserer Gesellschaft auseinandersetzt. Das geschieht nicht nur auf ernste Art und Weise, sondern immer wieder mit einem Augenzwinkern.
Mittwoch:
Nach seinem Einsatz im Kosovo verschlägt es den ehemaligen Soldaten Paul in eine Kleinstadt, in der er in seiner Nachbarin Nele eine Freundin findet. Sowohl für Nele, die gerade eine zerbrochene Ehe hinter sich gelassen hat, wie auch für Paul kommt eine feste Beziehung nicht in Frage. Als bei Paul Leukämie diagnostiziert wird, erfüllt ihm Nele einen letzten großen Traum.
Donnerstag:
Nur Trudi weiß, dass ihr Mann Rudi Krebs im Endstadium hat. Und es liegt an ihr, ob sie es ihm mitteilen will oder nicht. Der Arzt schlägt eine letzte gemeinsame Unternehmung vor, etwas, was die beiden sich vielleicht schon länger vorgenommen, aber nie getan haben.
Das zweite Wochenende des Musikfestes beginnt am Freitag mit der Veranstaltung „All my life – classic meets pop“ (Beginn 20 Uhr). Samstags findet der 3. Schmochtitzer Sommernachtsball statt – Beginn 19.30 Uhr. Zum Abschluss des Musikfestes wird das Oratorium „Zne – die Ernte“ um 17 Uhr aufgeführt.
Einlass ist an allen Tagen jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt.
Auskünfte erteilt das Bischof-Benno-Haus unter 035935/22-315 .
Quelle: http://www.domowina.sorben.com/pm/090810.htm
Die Oberlausitz aus der Luft – wunderschöne Luftbilder
Eva Wowtscherks Vater aus Panschwitz-Kuckau hat sich vor einiger Zeit in luftige Höhen begeben. Mit seiner Kamera hielt er dabei die folgenden Luftbilder, aus der Vogelperspektive fest. Danke an Eva, dass sie uns daran teilhaben lässt.

Crostwitz

Horka

Rosenthal

Schmerlitz

Naußlitz

Räckelwitz

Ralbitz

Nebelschütz

Panschwitz-Kuckau

Bautzen
8. Internationales Folklorefestival – Fotos und Rückblick
Das 8. Internationale Folklorefestival ist Geschichte. Und wieder hat es zehntausende Besucher in die Lausitz gelockt. Über 20 regional und international bekannte Folkloregruppen gaben sich vom 25-28 Juni trotz des schlechten Wetters größte Mühe ihr Publikum zu beeindrucken. „Es wurden all meine Erwartungen übertroffen“ so Mirko Sinkowitsch aus Prag. „Mit dem Wetter hatten wir dieses Jahr leider kein Glück, dafür war die Auswahl der Gruppen und ihre Darstellungen absolute Spitzenklasse. Das war mir die weite Anfahrt definitiv Wert“ freut sich Martin Schmitt aus Pullach bei München. Auch die Zahlreichen Emails und Kommentare die an Sorben.org gesendet wurden, zeigen wie Dankbar die Besucher den Organisatoren und Akteuren für diese 4 Tage lebendige Kultur und Folklore sind. Karo aus München: „Wir waren mit einer Gruppe aus Hamburg beim Festival. Es war richtig toll! Ich hoffe, dass sie Sorben ihre Sprache und Kultur fuer die zukuenftige Generationen hinterlassen. Es ist einfach einmalig“.
Joerg Stephan und der Autor dieses Artikels (Erik Sefkow) waren für sorben.org am 27. und 28. Juni in Crostwitz vor Ort und von Frühs bis Abends mit ihrer Kamera das Geschehen festgehalten. Die Fotos vom 27. Juni und 28. Juni könnt ihr euch bei Flickr ansehen.
Eine detaillierte Beschreibung der Ereignisse ist in Arbeit und folgt die Tage.
Kommentar hinterlassen...Zum fünften Jahrestag der EU-Osterweiterung Tillich für sofortige Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes
Anlässlich des fünften Jahrestages der Osterweiterung der Europäischen Union hat sich Ministerpräsident Stanislaw Tillich heute erneut für die sofortige Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für Fachkräfte aus Osteuropa ausgesprochen. „Die Bundesregierung steht auf der Bremse und will die Beschränkungen bis 2011 verlängern. Dabei brauchen wir nicht nur in Sachsen dringend den Nachschub an gut ausgebildeten Fachkräften aus den neuen Beitrittsstaaten. Andere Nationen haben die Zeichen der Zeit längst erkannt: Zum heutigen Tag heben auch Dänemark und Belgien ihre Beschränkungen auf, damit gibt es nur noch in Deutschland und Österreich Beschränkungen. Ich bedauere das sehr, denn schon heute tut sich manches Unternehmen in Sachsen schwer, geeignete Fachkräfte zu finden“, so Tillich. (weiterlesen…)
weiterlesen oder Kommentar hinterlassen...Naturmarkt in Wartha

Naturmarkt in Wartha
Am 25. April findet auf dem Pflegehof des Biosphärenreservats in Wartha bei Guttau der Frühjahrsnaturmarkt statt. Beginn ist 10 Uhr. Neben einem umfangreichen Angebot von landwirtschaftlichen, gärtnerischen und handwerklichen Produkten aus der Region erwarten die mehrere Tausend Besucher auch kulturelle Darbietungen, wie den Tanz unterm Maienbaum vom WITAJ – Kindergarten in Malschwitz. Ein weiteres Highlight ist das Schulmuseum von Warta. Dem Interessierten eröffnet sich eine Welt, die bis dato nur unsere Großeltern kannten. Vom Abakus bis zu Spielen aus der Zeit ist alles in liebevoller Kleinarbeit zusammengetragen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, mit zahlreichen lokalen Spezialitäten, wie geräucherter Fisch aus dem Biospährenreservates, Biolandbrot und Milch/Käseprodukte von ansässigen Bauern. Der Höhepunkt des Naturmarktes ist die Präsentation der Sorbischen Trachten. Allein schon der wunderschöne sorbische Brautschmuck ist eine Reise zum Naturmarkt in Wartha allemal wert!
Organisatoren des Marktes sind: Biosphärenreservat „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“, Heimatverein „Radiška“ – Wartha/ Stróža e.V., Förderverein für die Natur der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft e.V.(Danke für die Einsendung)


