Beiträge auf sorben.org zum Thema Jan Nuck

Domowina strebt nationalen Konsens an

Am Freitagabend fand in Cottbus die konstituierende Sitzung des neuen Domowina-Bundesvorstandes statt. Jan Nuck, Vorsitzender der Domowina, bezeichnet es als wichtigste Vorhaben seiner künftigen Arbeit,

  • einen nationalen Konsens zwischen allen Sorben zu schaffen, die politische Verantwortung tragen
  • mehr Transparenz in der Arbeit der Domowina zu erreichen und
  • eine Allianz zur Sicherung und Erhaltung der sorbischen Sprache in

der Ober- und Niederlausitz zu bilden.

Der neue Bundesvorstand war auf der 14. Haupt- und Wahlversammlung am 28. März in Crostwitz gewählt worden. (weiterlesen…)

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Besuch aus Texas

Nächsten Mittwoch, den 10.12.2008 erwartet die Domowina in Bautzen Gäste aus Texas. Drei Tage zuvor schon werden die 51 Mitglieder der Texas Wendish Heritage Society and Museum aus Serbin unter der Leitung der Vereinsvorsitzenden Mrs Georgie Boyce in der Niederlausitz Quartier bezogen haben, um das Land ihrer Vorfahren kennenzulernen. Es sind die Nachkommen der sorbischen (wendischen) Auswanderer, die um 1854 die Lausitz verlassen haben. (weiterlesen…)

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Neuer Domowina Vorsitzender gesucht

Der Verband der Lausitzer Sorben sucht auch nach der Bundesversammlung, am Sonnabend in Nochten, einen Nachfolger für Jan Nuck. Die Wahl ist für Ende März angesetzt, Jan Nuck möchte allerdings nicht wieder kandidieren. Der Vorsitz ist ehrenamtlich und wird einer Aufandsentschädigung von 400€ vergütet.

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Hunderte Sorben demonstrieren in Berlin

Ein Novum gab es am 29. Mai 2008: Die Sorben, eine slawische Minderheit mit rund 60000 Angehörigen in der Ober- und Niederlausitz, organisierten ihre erste Demonstration in Berlin. Dem Aufruf der Initiativgruppe von Betriebs- und Personalräten sorbischer Institutionen folgten mehr als 500 Menschen. Sie versammelten sich auf dem Berliner Bebelplatz und zogen dann die Straße Unter den Linden entlang bis zum Brandenburger Tor, wo mehrere Redner – darunter der Staatsminister a. D. für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Sachsen und Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Prof. Dr. Hans Joachim Meyer , Domowina-Vorsitzender Jan Nuck, Bundestagsabgeordnete der CDU, der SPD, von Bündnis 90/Die Grünen sowie der Linken – die Forderungen nach einer langfristigen und auskömmlichen Finanzierung der sorbischen institutionellen und Projektarbeit unterstützten. Die Stiftung für das Sorbische Volk müsse mit jährlich mindestens 16,4 Millionen Euro unterstützt werden, verlangte der Domowina-Vorsitzende Jan Nuck. Das wären 800.000 Euro mehr als bisher zugesagt. Die Domowina ist der Dachverband sorbischer Vereine. (weiterlesen…)

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