Zum Inhalt springen



31. Mai 2008

Sorbische Nationalmannschaft bei der Europeada

Morgen startet die Europedia in Graubünden in der Schweiz. An der Europedia nehmen Fussballmanschaften Europäischer Sprachminderheiten teil.

Auch die Sorben sind mit einer sorbische Nationalmannschaft vertreten. Sie nennen sich “Serbia Lusatia“ – Sorbische Oberlausitz. Die Spieler spielen sonst Kreis- bis Bezirksklasse.

In der Vorrunde treffen sie auf die Okzitanier, Zimbrer sowie die kroatische Minderheit aus Rumänien.


Wörter / Wortphrasen auf Sorbisch

Da jetzt schon 3 Fragen nach zur Übersetzung eines Wortes oder Satzes gekommen sind will ich die Gelegenheit ergreifen und die Antoworten dazu gleich aufschreiben.

Wenn ihr eine Frage habt dann könnt ihr diese Entweder in den Kommentaren stellen oder mir eine Email an frage@sorben.org senden. Bitte achtet darauf das sorbisch nicht gleich sorbisch ist! Es gibt Ober- und Niedersorbisch. Grob gesagt sprechen die Sorben in Sachsen Obersorbisch und die Brandenburgersorben Niedersorbisch. Die Sprachen unterscheiden sich in vielen Aspekten, angefangen das es Unterschiede im Alphabet gibt. Für das Obersorbisch habe ich vor rund einem halben Jahr mal versucht, das Alphabet samt Aussprache niederzuschreiben:Obersorbisches Alphabet (Wenn keine Aussprache vermerkt ist, ist sie genauso wie die deutsche).

Die Eingabe der Zeichen in den PC ist am Anfang etwas mühsehlig, deswegen werde ich dafür einen extra Artikel schreiben.

Deutsch Obersorbisch Niedersorbisch
Hallo! Halo! Halo!
Danke! Dźakuju so. Źěkujom se.

Interview mit Stanislaw Tillich

Die Sächsiche Zeitung hat mit dem neuen Sächsischen Ministerpräsident Stanislaw Tillich ein sehr interressantes und aufschlussreiches Interview geführt


29. Mai 2008

Stiftung für das Sorbische Volk langfristig sichern

“Allein die Ankündigung der ersten Demonstration der Sorben in Berlin hat Wirkung gezeigt”, glaubt der Sprecher für die Belange der sorbischen Minderheit der Fraktion DIE LINKE, Ilja Seifert. Kurz vor der heutigen Demonstration hat der Haushaltsauschuss des Bundestags die Entsperrung der Mittel für die Stiftung für das sorbische Volk beschlossen. Zudem wurde der Entwurf eines Finanzierungsabkommens zwischen dem Bund und den Ländern Sachsen und Brandenburg auf den Weg gebracht. (weiterlesen…)


Koalition gibt Mittel für Sorben frei

Anlässlich der heutigen Sitzung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages erklären der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Steffen Kampeter MdB, und die stellvertretende haushaltspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Petra Merkel MdB:

Heute werden die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Entsperrung der Mittel für die Stiftung für das Sorbische Volk beantragen.
(weiterlesen…)


24. Mai 2008

Stanislaw Tillich mit 97,7 Prozent zu Sachsens CDU-Chef gewählt

Der 49-Jährige wurde mit 97,7 Prozent der Stimmen auf dem Landesparteitag der Union am 24.05.2008 in Zwickau gewählt. Mit nur 5 Gegenstimmen und 213 Delegierten die ihn beführworten hat er als Landeschef der Sachsen-CDU das zweitbeste Wahlergebnis in der Geschichte der sächsischen CDU-Vorsitzenden. Tillich entstammt einer sorbischen Familie katholischer Konfession. Er lebt in Panschwitz-Kuckau, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Neben Deutsch und Obersorbisch spricht er  auch Polnisch und Tschechisch.


12. Mai 2008

Ostern

Ostern ist das höchste Fest fuer uns Christen im Kirchenjahr. Es wird die Auferstehung von Jesus Christus gefeiert, nachdem er am Kreuz für die Menschheit gestorben ist (Karfreitag). Ostern ist ein beweglicher Feiertag und wird immer am Sonntag nach dem 1. Vollmond des Jahres.

(weiterlesen…)


10. Mai 2008

Die Osterreiter

Am Ostersonntag reiten die katholischen Männer einer Kirchengemeinde in Frack (Gehrock) und Zylinder auf festlich geschmückten Pferden in die Nachbargemeinde, um dieser die frohe Botschaft zu verkünden, dass der Herr Jesus Christus auferstanden ist. Es ist Brauch, dass die besuchte Gemeinde einen Gegenbesuch durchführt. Jeder Prozessionszug, der aus bis zu über hundert Reitern und Pferden bestehen kann, darf dabei den anderen nicht kreuzen - das bringt Unglück. Vorneweg reiten die Fahnenträger, die Träger der Christusstatue und des Kreuzes. (weiterlesen…)